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Lasse Lemke beim Geländeritt um die Landesstandarte nicht zu schlagen / Julia Chirin Proppe Dritte in der Dressur

Husch, husch durch den Busch

VERDEN. Beim Mannschaftswettkampf um Niedersachsens Landesstandarte ging das Sextett des Kreisreiterverbandes Weserbergland leer aus. Doch Lasse Lemke entschied den Geländeritt für sich und Julia Chirin Proppe wurde für ihren engagierten Auftritt bei der Dressurprüfung mit Platz drei belohnt.

veröffentlicht am 15.07.2018 um 15:49 Uhr

Mit Tempo durchs Gelände: Lasse Lemke. Foto: PR
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Husch, husch durch den Busch – Lasse Lemke war bei seinem Parforceritt durch das Gelände rund ums Verdener Reiterstadion einfach eine Klasse für sich und deshalb auch nicht zu schlagen. Beim Mannschaftskampf um die begehrte Landesstandarte im Rahmen der Niedersachsenmeisterschaft blieb für die Auswahl des Kreisreiterverbandes (KRV) Weserbergland am Ende zwar nur Rang 15, dafür überzeugte der Youngster im Sextett um Mannschaftsführerin Karin Riethmüller aber bei der abschließenden Geländeprüfung mit einem Auftritt vom Feinsten.

Der 15-jährige Vielseitigkeitsreiter vom RFV Aerzen hatte Quarter Eagle bestens im Griff und führte ihn mit sicherer Hand über Stock und Stein sowie mühelos über die zahlreichen Naturhindernisse. Mit „Note eins“ ließen sich Lasse und sein elfjähriger Wallach den Sieg bei den „Buschreitern“ nicht nehmen. Nicht so gut lief es hingegen für Viktoria Ringe und Iskia. Die Salzhemmendorferin musste auf der Strecke einmal aus dem Sattel und kam so wie acht weitere Reiterinnen nicht in die Wertung.

Strahlende Gesichter gab es auch bei den Dressur-Spezialistinnen, denn die hielten ihre Pferde schon bei der ersten Prüfung am frühen Morgen fest an der Kandare. Julia Chirin Proppe (RFV Hämelschenburg) legte mit Sir Alfonso eine souveräne Vorstellung hin und durfte sich in der Endabrechnung über Platz drei freuen. Überzeugend auch der Ritt von Jessica Winkler (RFV Emmerthal) mit Goodnight’s Gandalf, der unter den mehr als 40 Startern und Starterinnen mit Platz sechs belohnt wurde. Allein das Springreiter-Duo – Celina Niedenzu mit Donna Bella/24.) und Luisa Marie Wolf/35.) mit Triumph – hatte beim Ritt über Oxer, Steilsprung oder die zweifache Kombination Probleme.

Julia Chirin Proppe Foto: NLS
  • Julia Chirin Proppe Foto: NLS

Für Kreisreiter-Chef Rudolf Dreischer dennoch kein Grund zum Klagen: „Schließlich sind wir hier mit dem jüngsten Team an den Start gegangen.“ Und so blickt der langjährige Vorsitzende auch optimistisch nach vorn. „In dieser Formation dominierte der Teamgeist. Deshalb herrschte auch eine sehr gute Stimmung. Diese junge Mannschaft ist ein Team für die Zukunft.“



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