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Aufstieg in die 2. Bundesliga endgültig perfekt / In der Rückrunde nur Heimspiele im Südbad

HSV-Wasserballern gelingt der große Wurf

Der große Wurf ist gelungen – 2. Bundesliga, wir kommen! Das Wasserballmärchen beim HSV geht weiter. „Es stand auf des Messers Schneide, aber nun sind wir endgültig aufgestiegen“, freut sich Hamelns Wasserballwart Dietmar Müller auf die bislang größte sportliche Herausforderung in der Vereinsgeschichte. Bei der Spielplanbesprechung in Lindwedel (Lüneburger Heide) wurden Nägel mit Köpfen gemacht, erhielt der Tabellenfünfte der abgeschlossenen Oberliga-Saison grünes Licht vom Verband. Aber auch deshalb, weil die vier Mannschaften davor nicht aufsteigen konnten oder wollten. Zum Teil Reserveteams, deren erste Garde schon in der Bundesliga spielt. „Diese einmalige Chance wollten wir natürlich beim Schopfe packen. Außerdem halten sich auch die Fahrtkosten in Grenzen und sind nur unwesentlich höher als in der Oberliga“, so Müller. Der Saisonauftakt für die Schützlinge des Trainergespanns Jens Liedtke/Daniel Funk ist am 21. November. Dann wartet auswärts die Vertretung von Waspo Hannover. Weitere Konkurrenten sind FS Hannover, Gut Heil Billstedt, Hamburger TB 62, White Sharks Hannover, SpVgg. Laatzen und Hellas 99 Hildesheim. Da die Hamelner über kein zweitligafähiges Hallen-schwimmbecken im Einsiedlerbachbad und Aerzen verfügen, werden sie die komplette Hinrunde ohnehin nur in die Ferne reisen.

veröffentlicht am 28.10.2010 um 16:09 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Dafür haben Oberliga-Torschützenkönig Steffen Knippertz (53 Saisontore) und seine Mitstreiter in der Rückserie, die am 8. Mai 2011 beginnt, eine Dauerkarte im Südbad. „Wir sind sehr froh, dass der Verband und die Vereine uns so entgegengekommen sind“, zog Müller erleichtert Bilanz. Im Vorfeld hatte er hinsichtlich der fehlenden Schwimmbeckengröße noch arge Bedenken gehabt, dass der Traum von der 2. Liga platzen könnte. „Ich hoffe, dass wir spätestens in der Rückrunde den einen oder anderen im Südbad versenken“, will Trainer Liedtke indessen nicht komplett leer ausgehen. Schon ganz heiß auf die beiden Derbys gegen Hellas sind die drei frischgebackenen deutschen A-Jugendmeister Robert Rose, Benedikt Schwuchow und Sören Strehler. Sie legten ihr Zweitstartrecht für die Hildesheimer nieder und werden künftig nur noch die HSV-Kappe überstreifen. „Diese Duelle haben ihren ganz besonderen Reiz“, weiß Schwuchow. Völlig entspannt sieht Torhüter Strehler der Reise ins Abenteuerland Bundesliga entgegen: „Mir ist es völlig egal, gegen wen wir spielen, ich versuche immer, meinen Kasten sauber zu halten.“

Was ihn in der neuen Umgebung erwartet, kann er derzeit schon einmal beim Erstligisten OSC Potsdam testen. Strehler ist dort Trainingsgast, da er während der Woche in der brandenburgischen Hauptstadt arbeitet.

Blickrichtung 2. Bundesliga: Die Wasserballer des HSV starten am 21. November als Aufsteiger in die neue Saison.

Foto: rhs



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