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Berufung für die Niedersachsenauswahl weckt Interesse renommierter Wasserball-Klubs

HSV-Talent Niklas Renner ist heiß begehrt

Hameln. Hamelns Wasserball-Talent Niklas Renner hatte vor dem Saisonstart eine stressige Woche hinter sich. Sonntag machte der U 15-Spieler des HSV das Sichtungstraining für die Niedersachsenauswahl des Landesschwimmverbandes im Leistungszentrum in Hannover mit. Donnerstag bekam der Hamelner die Nachricht, dass er für die Landesauswahl berufen wurde. Und am Freitag folgten prompt die ersten Anfragen renommierter Wasserball-Klubs aus dem Raum Hannover und Osnabrück, die den Newcomer des Hamelner Schwimmvereins verpflichten wollten, wie sein Trainer Dietmar „Ente“ Müller verriet. Und noch vor dem ersten Saisonspiel, das die U17 des HSV mit 9:5 (2:1/4:2/2:1/1:1) gegen TKJ Sarstedt gewann, stellte Renner die Weichen für seine Zukunft: In der nächsten Saison wird Niklas Renner für Hellas Hildesheim auf Torejagd gehen, dem Klub, in dem mit Benedict Schwuchow, Robert Rose und Sören Strehler bereits einige Hamelner Talente höherklassig gespielt haben. Ganz verabschieden wird sich das Talent aus Hameln aber nicht, wie HSV-Coach Dietmar Müller durchblicken ließ: „Weil die Hellenen ihn für die B-Jugend-Bundesliga aufbauen wollen, kann er mit Zweitstartrecht in Hameln in der Bezirksliga weiterspielen.“ Beim ersten Saisonsieg der Hamelner war aber nicht Renner der Matchwinner, sondern HSV-Keeper Merlin Kleinert, der gegen Sarstedt zwei Strafwürfe souverän parierte. „Sonst wäre es noch einmal eng geworden“, so Müller, denn insbesondere die sonst so sicheren Centerspieler Moritz Gierke und Luka-Kristian Müller spielten erst glücklos, dann teilweise zu eigensinnig. Hinten versuchte Finn-Kristof Müller, seine Nebenspieler zu dirigieren, er selbst aber musste mit drei Fouls im letzten Viertel das Wasser verlassen. Zudem war Niklas Renner mit zwei Fehlern ebenfalls kurz vorm Ausschluss, sodass Falk Schöps und Jan Bollmann die Kastanien aus dem Feuer holen mussten. „Mit vier Toren Vorsprung konnten wir das letzte Viertel ungeschoren überstehen“, so Müller. Grund für die zahlreichen Ausschlüsse seien neue Regeln, „die vom Weltverband eingeführt wurden, auch um das Spiel noch schneller zu machen“, klärt Müller auf.

veröffentlicht am 11.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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HSV: Merlin Kleinert, Falk Schöps, Niklas Renner (1 Tor), Luka-Kristian Müller (2), Finn-Kristof Müller (2), Clarissa Marx, Luka Jankovic, Jan Bollmann, Paul Lohde, Moritz Gierke (4).aro



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