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Hamelner ziehen ihr Team aus der 2. Liga zurück / Torjäger Steffen Knippertz schon weg

HSV beendet Tauchstation im Unterhaus

Wasserball (ro). Die ungeliebte rote Laterne leuchtete lange genug am Südbad – nun reicht es! Nach zwei Jahren Tauchstation im deutschen Unterhaus gibt der HSV seine Dauerkarte für den Keller am Saisonende zurück.

veröffentlicht am 15.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

„Es macht keinen Sinn mehr. Die Qualität fehlt, und wir ziehen unsere Mannschaft deshalb auch aus der 2. Liga zurück“, stellt Hamelns Wasserballwart Marc Noh klar. Kleine Kuriosität am Rande: Selbst als Tabellenletzter hätte der HSV in der Mini-Liga mit nur fünf Mannschaften wohl noch ewig bleiben können. Doch stets üppige Niederlagen wie etwa 3:18, 0:23 oder gar 3:26 nerven eben auf Dauer. Echter Spaß am Sport sieht gewiss anders aus. Aber in welcher Liga soll die Hamelner Spielfreude denn zurückkommen?

„Es könnte durchaus sein, dass wir in der Bezirksoberliga an den Start gehen“, orakelt Noh. Die Entscheidung darüber fällt bei einer Vorstandssitzung. Noch ungeklärt ist auch, mit welchem Kader, denn vom jetzigen Team werden einige Leistungsträger nicht mehr die Badekappe überstreifen. So zieht es Torhüter Sören Strehler beruflich nach Stuttgart. Möglich, dass er dort schon bald im Kader des Bundesligisten SV Bad Cannstatt auftaucht.

Auch bei Robert Rose, Benedikt Schwuchow und Torben Lakemeinen stehen die Zeichen wohl auf Abschied. „Wir warten mal ab“, ist für Noh in dieser Angelegenheit aber noch nicht aller Tage Abend. Gar nicht mehr bis zum Saisonende warten wollte allerdings Hamelns Torschützenkönig Steffen Knippertz. Der 28-Jährige machte völlig überraschend schon jetzt den Abflug und will künftig wieder für seinen Stammverein SV Stadtoldendorf in der Bezirksliga ins Becken springen. „Es gab unüberwindbare interne Differenzen mit dem Trainer und Vorstand. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die Mannschaft ist toll“, hielt sich Knippertz in der Stunde des Abschieds aber relativ bedeckt. Auch für Marc Noh war das Thema schnell erledigt: „Wir brauchen nicht mehr zu diskutieren. Sportlich ist sein Abgang natürlich ein Verlust“. „Knipser“ Knippertz wird somit in den drei letzten Heimspielen der 2. Liga gegen FS Hannover (Samstag, 19 Uhr), WaSpo Hannover (29. Juni) und Hellas Hildesheim (30. Juni) fehlen.



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