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Enttäuschende Resonanz bei der 20. Auflage

Herr Dohme, hat der TCW-Cup noch Zukunft?

Hameln. Die Stimmung war gut, die Resonanz eher enttäuschend. Bei der 20. Auflage des TCW-Cup auf der Platzanlage an den Hohen Linden blieb das Teilnehmerfeld erneut hinter den Erwartungen zurück. Enttäuschend vor allem das Damenturnier, bei dem nur acht Spielerinnen aufschlugen.

veröffentlicht am 12.08.2013 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

Roland Dohme, der Vorsitzenden des TC Westend, ist sich aber sicher, dass auch in Zukunft um den TCW-Cup gespielt wird. Ausgerechnet im 20. Jahr spielten für ihn verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle, dass nur 60 Aktive den Weg nach Klein Berkel fanden: „Parallel liefen einige Leistungsklassen-Turniere, und die Punktspiele sind in vielen Altersklassen auch noch nicht beendet.“ Doch Dohme ist sich trotz aller Unwägbarkeiten sicher, dass es beim TC Westend weitergeht: „Auch die 21. Auflage wird im kommenden Jahr stattfinden.“ Doch die Verantwortlichen machen sich schon jetzt Gedanken, um eine veränderte und vor allem auch attraktivere Turnierform präsentieren zu können.

„Eins ist sicher, über neun Tage wird der TCW-Cup im kommenden Jahr nicht mehr ausgespielt“, ließ Dohme schon jetzt durchblicken. „Aber unsere Veranstaltung wird weiterhin ein typisches Breitensport-Turnier bleiben.“ Beim TC Westend sollen auch künftig nicht nur die Tennisgrößen der Region im Mittelpunkt stehen. „Bei uns soll sich weiterhin vor allem der Tennisspieler, der sonst nicht im sportlichen Rampenlicht steht, wohlfühlen“, sagte Dohme.

Die großen Namen waren beim 20. TCW-Cup diesmal sogar bei den Herren rar gesät. Mit Pyrmonts Routinier Tobias Köberle und Benno Wunderlich vom DT Hameln hatten aber immerhin zwei ehemalige Turniersieger erneut den Weg nach Klein Berkel gefunden und bestritten dann auch das Finale. Hier setzte sich Wunderlich mit 7:5; 6:3 durch und nahm den Pokal sowie die Siegprämie mit. Überraschungsiegerin bei den Damen, wo die Landesliga-Spielerinnen des DT Hameln komplett fehlten, wurde die vereinslose Nadine Barnert, die Ute Klapproth (DTH) keine Chance im Finale ließ.kf

Roland Dohme kf


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