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Siekmann gewinnt das Kreis-Championat im Springreiten / Dressur-Schärpe geht an Maren Harre

Helen und Esja mit viel Feuer zum Sieg

Bad Pyrmont. Die begehrten Siegerschärpen des Kreis-Championats blieben auch in diesem Jahr wieder fest in den Händen der Reiterinnen. Die Dressurprüfung entschied Maren Harre (Nienstedter Reiter) mit Dinara für sich. Jasmin Erdmann mit Ramiereo (Emmerthal) und Lara Brunotte mit Artus (Bad Pyrmont) folgten auf den Plätzen. Für die Reiterin aus Nienstedt kam der Erfolg keinesfalls überraschend. „Ich hatte mir schon eine gute Chance ausgerechnet“, gab sie nach der Siegerehrung zu.

veröffentlicht am 09.06.2014 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Bei der Springprüfung dominierte Helen Siekmann vom Reiterverein Hameln. Immerhin konnte Detlef Lemke mit seinem Quarter Eagle als Zweiter in die Phalanx der Reiterinnen eingreifen – Vivien Templin aus Bisperode landete mit Bentley auf Platz drei – und damit auch einen Hamelner Doppelsieg perfekt machen. Helen Siekmann stand aber nicht nur beim Kreis-Championat im Blickpunkt. Die junge Reiterin aus Voremberg war mit Esja, die Hannoveranerin mit reichlich Feuer im Blut war selbst bei der Siegerehrung kaum in den Griff zu bekommen, fast schon im Dauereinsatz. Denn kaum ein Springen lief an den beiden Turniertagen ohne das bestens harmonierende Duo aus Hameln. So konnte sie am zweiten Tag bei fast schon tropischen Temperaturen auch gleich noch einen Ehrenpreis mit Siegerscheck einstecken. Nur bei der abschließenden M*-Prüfung durfte die 16-jährige Vikilu-Gymnasiastin ihre 10-jährige Stute nicht mehr satteln. „Ich war bereits in den A- und L-Prüfungen geritten, deshalb durfte ich beim M-Springen nicht mehr starten“, erklärte sie den Reiter-Modus.

Mit ihren Resultaten beim Pyrmonter Turnier war Helen Siekmann absolut zufrieden. Bei den anstehenden Turnier wird sie mit Esja verstärkt auf M-Springen setzen. „Um mehr Erfahrung zu sammeln“, nannte sie als logischen Grund. Denn schließlich hat die talentierte Nachwuchsreiterin höhere Ziele. Im nächsten Jahr soll das erste S-Springen folgen, und auch ihren ganz großen Traum hat Helen Siekmann durchblicken lassen: „Einmal ein großes Championat reiten.“

Davon träumt auch Marie Rellensmann aus Eschenbruch. Die Reiterin aus dem kleinen Dorf gleich hinter der Osterräderstadt Lügde unterstrich beim großen Finale ihr Können. Beim M*-Springen verwehrte ihr zwar Malin Mönnekes aus Remmighausen den Sieg, doch immerhin brachte die Eschenbrucherin mit Askadelia, Frederik und Arcansas gleich drei ihrer Pferden ins Stechen und konnte sich über die Plätze zwei, vier und fünf freuen. „Mit drei Pferden ins Stechen, das ist schon eine tolle Leistung“, staunte auch Kreisreiter-Chef Rudolf Dreischer. Und Marie Rellensmann dominierte auch klar in der Familienwertung, denn ihr Bruder Maik verpasste das Stechen.

Die Championat–Siegerinnen Maren Harre mit Dinara (li.) und Helen Siekmann mit Esja, die Kreisreiter-Chef Rudolf Dreischer selbst bei der Siegerehrung kaum einmal ruhig halten konnte. kf


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