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Triathlon: Britta Anderson holt Bronze beim Ironman in Italien

Hawaii bleibt vorerst nur ein Traum

CERVIA. Die Hamelner Triathlein Britta Anderson gewann beim Ironman Emilia-Romagna in Cervia (Italien) in ihrer Altersklasse die Bronzemedaille.

veröffentlicht am 25.09.2018 um 16:25 Uhr

Britta Anderson holt Bronze beim Ironman in Italien. Foto: privat
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Cervia an der Adria ist nicht nur bei deutschen Touristen sehr beliebt. Die schöne Stadt in der Emilia Romagna gilt auch unter Italienern als glamouröser Badeort. Ferien machte Britta Anderson in Italien aber nicht, die Hamelner Triathletin hatte einen anderen Grund für die 1200 Kilometer lange Reise: Sie startete dort beim Ironman.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Rad-Kilometer und ein Marathon standen für die Triathletin bei brütender Hitze auf dem Programm. Als Anderson nach 11:52:08 Stunden das Ziel erreichte, war sie total erschöpft – aber happy: Sie wurde in ihrer Altersklasse (TW 50) Dritte und holte Bronze. Auf der Anreise sammelten Anderson und ihr Ehemann Ian in München die frühere ESV-Athletin Angela Radau ein, die das gleiche Ziel hatte. „Wir hatten vier Tage zum Akklimatisieren und zum Feiern von Angelas 60. Geburtstag“, sagte Anderson. Doch die Hitze war für sie eine Qual: „Selbst für die Italiener war es zu heiß. Im Rennen gab es eine extrem hohe Aussteigerquote.“ Im Wasser lief es noch super. Doch der Rad-Part war schon eine Tortur. Die pralle Sonne, der starke Wind und dazu zwei knackige Berganstiege. Schon auf dem Rad gaben viele auf. Der Marathon mit seinen vier Runden forderte laut Anderson noch mehr: „Ich hatte mit Asthma-Attacken zu kämpfen.“ Das Tempo wurde immer langsamer. „Erst als ich acht Kilometer vorm Ziel erfuhr, dass die Dritte meiner Altersklasse nur 30 Sekunden vor mir lag, habe ich noch mal wirklich alles mobilisiert.“ Wille und die letzten Körner reichten. Die Hamelnerin holte noch Bronze. Radau (12:52:12) kam als Vierte der TW60-Klasse an.

„Ein wenig konnte ich noch den Strand genießen, aber schlafen war wichtiger.“ Denn fit wollte Anderson auch für die Sieger-Zeremonie am Folgetag und einen eventuellen Sprint sein. Wer einen Startplatz für den Hawaii-Ironman angeboten bekommt, muss sofort zusagen und auch die rund 1000 Dollar Startgebühr bezahlen. „Meine Kreditkarte hatte ich dabei. Aber die dänische Siegerin wollte den Startplatz und es gab in meiner Altersklasse nur einen.“ So bleibt Hawaii vorerst nur ein Traum. mha



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