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Emmerthalerin holt Kreis-Championat

Harmonie pur – Vivien Templin und ihr Bentley

Reitsport (kf). Mit ihrem Bentley fuhr Vivien Templin nicht vor, mit ihm ritt die junge Emmerthalerin absolut entspannt in den Parcours beim Bad Pyrmonter Pfingst-Reitturnier ein. Hier hatten Pferd und Reiterin alles fest im Griff und im Blick.

veröffentlicht am 13.06.2011 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:21 Uhr

In zwei Durchgängen stand für die heimischen Reitersportler die Spring- und Dressurprüfung um das begehrte Kreis-Championat in der Kurstadt im Mittelpunkt. Und die Siegerschärpe ließ sich das glänzend harmonierende Duo vom RFV Emmerthal bei der Springprüfung nicht nehmen. Am ersten Turniertag lief es bei Bentley noch nicht richtig rund. Fehlerfrei, aber die Zeit reichte nur für Platz sechs.

Im entscheidenden zweiten Durchgang präsentierten sich Vivien Templin und ihr Pferd einen Tag später in Topform. Erneut fehlerfrei, aber diesmal mit der absolut schnellsten Zeit. Das reichte in der Gesamtwertung der beiden Prüfungen zum verdienten Sieg. Svenja Lehmann mit Graf Tops (Nienstedter RV) und Marie-Theres Grund mit Donna Fee (RV Hameln) sprangen auf den Silber- und Bronzerang.

Deutlich weniger spannend verlief die Dressur-Entschei-

dung. Hier dominierte Anette

Wehrmann mit Gentle Giant (RV Hameln) bei beiden Prüfungen mit souveränen Auftritten. Auch der zweite Platz geriet für Martina Brunotte und Artus vom gastgebenden Reiterverein Bad Pyrmont nie in Gefahr. Zweimal landete das Duo auf Rang zwei. Den Heimvorteil nutzten auch Christine Röder (RV Bad Pyrmont) und Nykle, die mit dem dritten Platz ebenfalls ein Zeichen setzten.

Pyrmonts Vereinschef Rudolf Dreischer zog am Ende der 54. Auflage des Pyrmonter Turniers eine positive Bilanz. „Zwei optimal verlaufene Tage“, strahlte der Vorsitzende nach der letzten Prüfung. Nicht nur die beiden spannenden Springen der Klasse M* hatten an beiden Tagen mehr als 1500 Zuschauer auf den Turnierplatz gelockt. Hier konnte auch der jüngste Reiternachwuchs bei zahlreichen Prüfungen sein Können zeigen. Dazu bewiesen bereits zum dritten Mal die Routiniers alte Klasse. „Der Oldie-Cup lockt von Jahr zu Jahr mehr Reiter und Reiterinnen“, sagte Dreischer, der aber wie im Vorjahr die „Generation 40+“ der Reitsport-Enthusiasten des Kreises vermisste.

Helen Siekmann und Esja – das Hamelner Duo harmonierte bei der Stilspringprüfung der Klasse A am besten.

Foto: haje



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