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Durchweg einstimmige Entscheidungen beim Kreissporttag in Lauenstein

Harmonie pur

Hameln-Pyrmont. Beim Kreissportbund Hameln-Pyrmont (KSB) herrscht eitel Freude und Sonnenschein. Diesen Eindruck vermittelte zumindest der Kreissporttag in Lauenstein.

veröffentlicht am 05.07.2015 um 11:53 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Die turnusgemäß alle zwei Jahre abgehaltene Mitgliederversammlung des Dachverbandes des Sports im Landkreis Hameln-Pyrmont verlief überaus harmonisch. So fielen alle Entscheidungen von der Entlastung des Vorstandes bis hin zu Satzungsänderungen einstimmig, und so gab es auch bei den Wahlen keine Enthaltung oder Gegenstimme. In dieses Bild passten die mit lang anhaltendem Beifall der 77 Delegierten begleiteten Ehrungen. Erst zeichnete KSB-Vorsitzender Fred Hundertmark den langjährigen Vorsitzenden des Fachverbandes Segeln, Hubert Mertelsmann, mit der goldenen Ehrennadel aus, dann wurde er selbst geehrt: In den zehn Jahren seiner Amtszeit habe er den Kreissportbund vorbildlich geführt, geprägt und weiterentwickelt, betonte sein Stellvertreter Rolf Becker. Das gilt auch für Manfred Griese. 28 Jahre war er Schatzmeister des KSB, nun verzichtete er auf eine Wiederwahl. Einstimmig ernannte ihn der Kreissporttag zum Ehrenmitglied. Der KSB ist finanziell gesund. Das zeigte der Kassenbericht von Manfred Griese. Für 2015 sieht der Etat Einnahmen und Ausgaben in Höhe von knapp 583 000 und für 2016 von rund 560 000 Euro vor. Erfreulich auch: Der Kreissportbund Hameln-Pyrmont zählt laut Bericht von Fred Hundertmark in diesem Jahr mehr Mitglieder als 2014: Die Steigerung von 52716 auf 52750 trotze zwar dem landesweiten Trend mit rückläufigen Zahlen, sei aber vor allem der Rückkehr des Alpenvereins in den KSB zu verdanken. In einem Grußwort rief der Vorstandsvorsitzendes des Landessportbundes, Reinhard Rawe, dazu auf, die Olympia-Bewerbung Hamburgs zu unterstützen: „Wir müssen eine positive Stimmung für die Olympischen Spiele erzeugen.“ Olympia tue der Infrastruktur des Sports gut und habe „positive Auswirkungen auch auf den Schul- und Breitensport“. Weit kritischer setzte sich Jürgen Lohmann mit dem Sport auseinander. In seinem Gastreferat prangerte der Vorsitzende des AdU die jüngsten Ereignisse um die FIFA an: „Da wurde dem Sport und der Partnerschaft zwischen Sport und Wirtschaft großer Schaden zugefügt“. Sportler dürften das nicht schweigend hinnehmen.



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