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MTV Rohrsen steigt ins Ruderboot / Auch Leichtathleten legen sich ins Zeug

Handball-Frauen gehen fremd

Rudern (rhs/ro). Na, wer geht denn da wohl fremd? Genau, das sind die Handball-Frauen des Drittliga-Aufsteigers MTV Rohrsen. Der Ball blieb diesmal im Schrank, dafür stiegen Anne Deutsch, Nevena Orsulic, Saskia Diedrichs, Anja Bastek und Co. einmal ins Ruderboot und legten sich auf der Weser mächtig in die Riemen. Fern-ab ihres eigentlichen Metiers stellten sich aber auch die Leichtathleten der LG Weserbergland um Sprinter Etienne Diatta der neuen Herausforderung. Natürlich auch mit Konsequenzen. „Das Einzige, was mir wehtat, war mein Allerwertester“, beschreibt Diatta seine Eindrücke. Er saß mit Zehnkämpfer Julian Meier sowie den beiden Handballerinnen Vanessa Stöber und Janika Kohnke-Zander im Doppelvierer und machte auch dabei eine gute Figur. „Ihn könnte ich mir auch gut als Skuller vorstellen“, so Cheftrainer Hans-Jörg Sehrbrock vom Gastgeber RV Weser Hameln.

veröffentlicht am 12.08.2010 um 20:54 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

„Die Idee, andere Leistungssportler über den eigenen Tellerrand hinweg in andere olympische Sportarten blicken zu lassen, kam uns schon vor zwei Jahren. Jetzt hat es endlich einmal geklappt“, so Leichtathletik-Trainer Uwe Beerberg und MTV-Chef Thomas Niepelt. Dabei bot sich der RV „Weser“, der am Wochenende sein 125-jähriges Bestehen feiert, als erster Gastgeber an. „Wir laden dann Ende des Jahres ins Leistungszentrum nach Hannover ein und wollen mal sehen, was die Ruderer und Handballerinnen so alles drauf haben“, freut sich LG-Trainer Werner Scharf schon auf das Wiedersehen. Wann es zur Begegnung in der Sporthalle Hohes Feld kommt, ist nach Worten von Rohrsens Michael Hensel noch offen: „Das richtet sich nach unserem Terminkalender. Der ist aber proppenvoll.“ Fünf Doppelvierer mussten zu Wasser gelassen werden, um den fast 60 Teilnehmern an dem Spaß-Event eine Chance zu geben, einmal ein Ruder in die Hand zu nehmen. Den Part der Einweisung übernahm Jan Jedamski. Was sich am Steg noch verständlich und praktikabel anhörte, wurde aber dann auf dem Wasser zu einem echten Geduldsspiel. Balancegefühl und die richtige Koordination mussten erst gelernt werden. Aber je länger die Kommandos der Steuerleute (die stellte der RVW) über den Strom erschallten, um so sicherer wurden die Schläge. Viel Stimmung kam beim abschließenden Rennen über 500 m auf. Ines Pfennig, Antje Piel (beide MTV), Erol Hüten (LG) und Till Garbe (RVW) und Steuermann Frederik Klein durften hier jubeln.



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