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ESV-Herren starten nach Aufstieg jetzt in der Regionalliga / Schlüsselbeinbruch: Getz fällt aus

Hamelns Triathleten haben Top 5 im Visier

Triathlon (mha). Triathlon ist in Hameln angesagt. Zulauf haben die Ausdauerdreikämpfer des ESV Eintracht reichlich – und auch Erfolg.

veröffentlicht am 31.05.2012 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

Schon im vergangenen Jahr hatten die Herren jedes Landesliga-Rennen mit riesigem Vorsprung gewonnen und waren so deutlich in die Regionalliga aufgestiegen wie noch kein anderes Team zuvor. Und diese Erfolgsgeschichte soll auf eine Liga höher fortgeschrieben werden. Sonntag beginnt in Hamburg-Bergedorf das Regionalliga-Zeitalter. „Einen Durchmarsch wird es aber wohl nicht geben. Aber ein Platz unter den ersten fünf ist absolut machbar“, sagt Kapitän Stefan Schwarz. Kaifu Hamburg sei für ihn der Favorit. Doch mit dem TSV Bokeloh, vor Jahresfrist hinter den beiden Zweitliga-Aufsteigern Fiko Rostock sowie Triabolos Hamburg und Kaifu die Nummer vier der Regionalliga, sieht sich Schwarz auf einer Stufe. „Die kennen wir. Das ist unsere Preisklasse.“

Neuland sind zumindest in den Liga-Rennen die Distanzen. Denn in der Regionalliga geht es statt wie bisher auf der Sprint-Strecke zumeist über die doppelt so lange olympische Distanz. 1500 Meter im Hohendeicher See, 40 Rad-Kilometer auf dem Elbdeich und die zehn Laufkilometer liegen vor den Hamelnern. Während das den Langdistanz-Spezialisten wie Michael Bartels, Cordt Grabbe und Andreas Reckemeier entgegenkommt, sieht Schwarz seine und die Stärken von Nils Reckemeier eher auf kürzeren Strecken. Noch: „Nils hat schon jetzt Stehvermögen. Es wird zwar sein erstes Rennen auf dieser Distanz werden, doch ich traue ihm zu, dass er bald unsere Nummer eins wird“, urteilt der Kapitän.

Das hätte dann auch Richard Getz werden können, der sich bisher stets enge interne Duelle mit Reckemeier geliefert hatte. Doch der Trainingssturz mit dem Schlüsselbeinbruch als Folge hat diesen Traum platzen lassen. „Mit Richard hätten wir auch um den Aufstieg kämpfen können. Vielleicht kann er die beiden letzten Rennen im Spätsommer schon wieder bestreiten“, hofft Schwarz.

Ebenfalls in Bergedorf, aber in den offenen Wertungen, werden mit Rebekka und Claas Reckemeier der Rest der Familie dabei sein. So fehlen sie aber einen Tag zuvor beim Wasserstadt-Triathlon in Hannover ihren Landesliga-Teams. Doch die zweiten Herren, die sich im ersten Rennen in Bokeloh als Dritter schon in der Spitze etabliert haben, können guten Ersatz stellen. Athleten wie Torsten Präger oder Niklas Heise kamen trotz vorderer Platzierungen in Bokeloh nicht in die Wertung, weil sie beim ESV eben nicht unter die ersten fünf kamen. Doch jetzt macht sich die neue Breite in Hameln bezahlt, und das Team kann fast ohne Potenzialverlust den dritten Tabellenplatz unter der 40 Teams verteidigen. Bei den Damen hatte Rebekka Reckemeier schon in Bokeloh gefehlt, das Quartett mit Britta Anderson, Petra Majewski, Julia Hundertmark und Katrin Hamann bleibt also auch in Hannover die erste Wahl beim ESV.



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