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Hamelns Ruderer kämpfen um Titel

Bei der 54. Otterndorfer Ruder-Regatta kämpfen Hamelns Ruderer um die Landesmeistertitel. Vom RV Weser sind 30 Aktive in 40 verschiedenen Booten am Start.

veröffentlicht am 08.09.2021 um 20:22 Uhr

HAMELN. Die Ruderer des RV Weser werden sich am Wochenende auf dem Hadelner Kanal kräftig in die Riemen legen, denn im Rahmen der 54. Otterndorfer Ruder-Regatta geht es bei den Niedersächsischen Sprint- und Landesmeisterschaften um Gold, Silber und Bronze. Im Kampf um die Meisterschaft gilt für die Ruderer die eigene 3G-Regel: Es wird gerudert, gewonnen und gefeiert, das zumindest ist der Plan.

„Wir starten am Freitag mit einem großen Aufgebot nach Otterndorf. Von uns werden 30 Aktive in 40 verschiedenen Booten an den Start gehen – vom Einer bis zum Achter“, sagt RVW-Pressesprecherin Anne Gerlach. Mit dabei ist auch der Bundesliga-Achter der Hamelner, obwohl zeitgleich das große RBL-Finale mit den besten Sprint-Achtern Deutschlands in Münster steigt. Das Team von Trainer Christian Wellhausen, das in diesem Jahr auf die Teilnahme an der verkürzten Saison der Ruderbundesliga (RBL) verzichtet, startet am Samstag als Favorit im 500-Meter-Sprint. Tagesabschluss wird das Rennen des Mixed-Achters sein.

Sonntag werden die Landesmeister über die 1000 Meter ermittelt. In sieben Rennen gehen von der B-Jugend bis zur U23 die von Sebastian Schulte gecoachten Hamelner an den Start. „Im Rahmen der Regatta werden auch Rennen für die Elf- bis 14-Jährigen ausgetragen. Hier starten sieben Kinder unseres Vereins, die sowohl ihre Geschicklichkeit im Einer auf der Slalom-Strecke als auch ihre Schnelligkeit über die 1000 Meter beweisen wollen“, so Gerlach. Auffällig sei, „dass an beiden Tagen insgesamt die Anzahl der Kleinboote (Einer und Doppelzweier; d. Red.) überwiegen und etliche ausgeschriebene Vierer- und Achter-Rennen entfallen, weil es zu wenig Meldungen gab. Hier spiegeln sich auch die pandemiebedingten Trainingsmöglichkeiten des Frühjahrs wider“, so Gerlach.

Hamelns ehemaliger Cheftrainer Hans-Jörg Sehrbrock, der als Vize-Vorsitzender des Landesruderverbandes für den Leistungssport zuständig ist, ist aber mit dem Meldeergebnis insgesamt zufrieden und froh, „dass Otterndorf sich unter den aktuellen Bedingungen zur Ausrichtung der Regatta und der Landesmeisterschaft entschieden hat“. aro



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