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RESC verteidigt den Rattenfängerpokal

Hamelner Mädchen rollen allen davon

Hameln. Lea Celena Rost durfte sich diesmal gleich zweimal freuen: Zum einen gewann die 12-jährige Läuferin Lokalmatadorin beim Rattenfängerpokal des RESC Hameln nicht nur in souveräner Manier den Wettbewerb bei den Schülerinnen B, sondern trug auch wesentlich mit dazu bei, dass die Mannschaftswertung, wie schon im Jahr 2012, erneut an die Gastgeber fiel.

veröffentlicht am 03.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

Zwar war auch diesmal der Vorsprung vor dem ärgsten Widersacher TV Jahn Wolfsburg nur hauchdünn, aber Sieg bleibt nun einmal Sieg – und deshalb wurde der im 60. Jahr des RESC-Bestehens in der Sporthalle Hohes Feld natürlich auch besonders gefeiert. Die Realschülerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr auf Rollen unterwegs ist und derzeit von Christine Gutsmann und Sebastian Kranzhoff trainiert wird, war in ihrer Altersstufe als Favoritin ins Rennen gegangen. Denn als Dritte der Nordtitelkämpfe und Fünfte der DM (als C-Schülerin) beherrscht sie alle Doppelsprünge und stand sie auch diesmal sauber ohne Wackler durch.

„Die Angst, zu stürzen, läuft dabei natürlich immer ein bisschen mit“, so die hoch aufgeschossene Läuferin, übrigens Tochter der RESC-Vorsitzenden Sabine Rost, die die Siegerehrung vornahm und dabei die Urkunden, Medaillen und Pokale überreichte.

Aber es gab auch noch andere Glanzlichter bei dieser alle zwei Jahre stattfindenden Großveranstaltung, an der insgesamt 16 Vereine mit 255 Läufern teilnahmen, darunter aus dem Weserbergland auch noch der RST Hummetal (Dritter), SC Hameln-Hilligsfeld (Zehnter) sowie der VfR Aerzen (Dreizehnter). Diese setzten Laura Schacht (17) vom RESC, die sich im Alleingang den Sieg bei den Juniorinnen holte, sowie Samira Sbrzesny (Hummetal), die ebenfalls mit tollen Pirouetten und Sprüngen aufwartete. Das honorierten auch die Zuschauer, die ihnen natürlich nach ihren Auftritten viel Beifall spendeten. Diesen bekamen aber auch die vielen jungen Talente, die teilweise ihren ersten großen Auftritt hatten und dabei beachtlich wenig Lampenfieber zeigten.

Dominierte bei den Schülerinnen B: Lea Celena Rost (RESC). rhs

„Sie lassen uns für die Zukunft hoffen“, so Vereinschefin Sabine Rost. Dass sich im gesamten Teilnehmerfeld nur sieben Jungen, darunter Laurin Blume (6) aus Hilligsfeld als Jüngster, befanden, spricht für die weibliche Dominanz – die man in dieser Form höchstens noch beim Voltigieren oder Reiten findet. rhs



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