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LGW-Talent testet in Zeven seine Form / Jana Loock knackt im Sprint die Zwölf-Sekunden-Marke

Granzow hat Zehnkampf im Visier

Zeven. Das Pfingstsportfest in Zeven, mit rund 1000 Teilnehmern das größte im Norden, haben auch die Leichtathleten der LG Weserbergland als Bühne genutzt. Als Einzige der 38 Sprinterinnen auf der 100-Meter-Strecke blieb Jana Loock bei den Frauen unter der 12-Sekunden-Marke. 11,91 Sekunden lautete ihre Siegerzeit im A-Finale.

veröffentlicht am 26.05.2015 um 13:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Nina Giebel (12,65) düste im B-Finale ebenso auf Rang drei wie Julia Reichert (13,15) im C-Finale. Doreen Dehne (13,22) lag im D-Endlauf auf Platz zwei. Am zweiten Tag legte Loock 24,52 Sekunden über 200 Meter nach. Da war nur Anna-Sophie Bellerich (SC Rönnau/24,42) etwas schneller. Reichert (27,61) kam im B-Finale als Vierte an. Bei den Männern schlug sich Richard von Behr bestens. 22,47 Sekunden brachten Platz drei im 200-Meter-A-Finale. Den C-Endlauf gewann Sven Lange (23,43). Lob von Trainer Uwe Beerberg gab es für Lennart Granzow nach seinem Hürdensprint über 110 Meter bei der U-18-Jugend. „Im Finale ist er technisch schon gut gelaufen“, so der Trainer nach Rang vier in 15,23 Sekunden. Im Hochsprung fehlt noch Praxis, Platz drei mit 1,79 Metern war die Ausbeute. Nur mit dem Speerwurf auf 41,49 Meter war Beerberg unzufrieden. „Da gibt es bis zum Zehnkampf in Bernhausen noch viel zu tun.“

Mara Zielonka (LGW/U20) fehlt nach der Trainingsreduzierung wegen des Abiturs noch Schnelligkeit. Platz zwei im B-Finale über 100 Meter Hürden in 16,21 Sekunden war ihre Ausbeute. Auch Rang vier im Hochsprung mit 1,64 Metern ist noch nicht das, was sie mit mehr Training könnte. Einen gebrauchten Tag erwischte Merle Homeier (LGW) im U-18-Weitsprung. Als Dritte mit nur 5,53 Metern blieb sie weit unter ihrem Ziel von 6,15 Metern, der U-18-WM-Qualifikationsweite. „Leider gibt es solche Tage, an denen nichts geht“, sagte Trainer Marco Lesczynski. Doch Homeier hatte sich schon zuvor bei ihrer Premiere auf der 100-Meter-Hürden-Distanz entschädigt. Im Vorlauf kam sie nach 14,59 Sekunden ins Ziel und unterbot damit die DM-Qualifikationsnorm (14,70). Aufs Finale verzichtete sie wegen des Weitsprungs allerdings. Luna Bulmahn (LGW) lief die halbe Stadionrunde im B-Finale als Fünfte in 26,39 Sekunden. mha



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