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Landesmeisterschaft ist für TC-Fechter Test für Jugend-DM

Golods Generalprobe

Hameln. In der vergangenen Woche hat Vassili Golod erstmals nach der Osterpause wieder das Florett in die Hand genommen. Der 20-Jährige studiert seit Oktober vergangenen Jahres in Göttingen Politikwissenschaft und Geschichte. Montags und donnerstags trainiert er beim ASC Göttingen, freitags bekommt er Einzeltraining beim Landestrainer in Hannover – sein Verein ist aber nach wie vor der TC Hameln.

veröffentlicht am 12.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

„Natürlich möchte der ASC Göttingen, dass ich wechsle. Das steht für mich aber nicht zur Debatte. Ich habe in Hameln mit dem Fechten angefangen und sehe absolut keinen Grund dafür, den Turn-Club zu verlassen“, bekennt sich Hamelns Florett-Spezialist klar zu seinem Heimatverein. Die aktuelle Saison hätte für den TC-Fechter kaum besser laufen können: Vier Ranglistenturniere konnte Golod für sich entscheiden, hinzu kommen zahlreiche Podestplatzierungen. In der Junioren-Rangliste (U 20) liegt der TC-Fechter uneinholbar auf Platz eins und ist damit schon vor den Landesmeisterschaften in Hildesheim am Wochenende sicher für die Junioren-DM, die am 4./5. Mai in Weinheim stattfindet, qualifiziert. „Die Qualifikation ist schön – noch schöner wäre es allerdings, endlich Niedersachsen-Meister im Einzel zu werden“, so Golod.

Der Ehrgeiz ist größer denn je, schließlich musste sich der 20-Jährige in der Vergangenheit trotz Favoritenrolle meist mit den Plätzen zwei oder drei begnügen. „Ich habe genug davon geredet, dass ich gewinnen will, jetzt muss ich das endlich mal auf der Fechtbahn zeigen.“ Dabei sind die Landesmeisterschaften eigentlich nicht mehr als eine Generalprobe für den Ernstfall. Schon am 20. April geht Golod in der Fechthochburg Tauberbischofsheim an den Start. Als Nummer zwei bei den Aktiven in Niedersachsen ist er auch hier gesetzt und will sich mit den besten Florettfechtern Deutschlands messen.

„Dieses Turnier ist das absolute Saison-Highlight“, freut er sich. „Im letzten Jahr stand ich in der Direktausscheidung Olympiasieger Benjamin Kleibrink gegenüber – mal sehen was in diesem Jahr drin ist.“ Bis Anfang Mai wartet auf Vassili Golod ein straffes Trainingsprogramm. Für die anstehenden „Big Points“ will er bestens vorbereitet sein, denn „nur so kann man auch was reißen“. ali



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