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Nach Sieg in Hamburg – Florettfechter des TC im Deutschlandpokal unter den Top 16

Golod: "Jetzt wollen wir auch ins Finale!"

Fechten (ali). Geschafft! Minutenlang lagen sich die Hamelner Fechtasse nach dem sehenswerten Schlusspunkt von Vassili Golod zum 45:22 vor Freude in den Armen, denn der Sieg in der 3. Runde des Deutschlandpokals über den Hamburger FC ist ein besonderer. Für die Wesermusketiere ist es der größte nationale Mannschaftserfolg der vergangenen zehn Jahre. Und das ausgerechnet an der Elbe.

veröffentlicht am 16.02.2012 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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„Die lange Anfahrt hat sich gelohnt“, freute sich Kapitän Vassili Golod. „Wir wollten unbedingt gewinnen und haben das heute überaus souverän geschafft.“ Tatsächlich konnte der Hamburger FC nur im ersten Gefecht wirklich mithalten. Hamelns Linkshänder Malte Magerkurth hatte anfangs Mühe mit dem HFC-Kapitän Lennart Resemann. Doch der 22-Jährige, der sich zur Zeit in einer Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten befindet, zog seine wuchtigen Angriffe durch und brachte den TC mit 5:4 in Front.

Axel Klages und Vassili Golod bauten den Vorsprung routiniert aus. Zu keinem Zeitpunkt ließen die Hamelner einen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Mit technisch anspruchsvollen Finessen hebelte das Trio aus der Rattenfängerstadt die Paraden ihrer Kontrahenten aus. „So viel Spaß hatte ich lange nicht mehr“, sagte Malte Magerkurth nach seinem glatten 5:0-Sieg gegen einen völlig überforderten Timon Fuchs.

Der TC Hameln ist jetzt unter den besten 16 Herrenflorett-Teams in ganz Deutschland – ursprünglich waren es 86. Gestillt ist der Erfolgshunger aber noch lange nicht. „Wir wollen ins Finale nach Burgsteinfurt“, so Golod. Dieses Ziel ist zum Greifen nah: Mit einem Erfolg in der nächsten Pokalrunde wäre die Qualifikation geschafft. Anfang März werden die neuen Paarungen in Bonn ausgelost.

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