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Hamelner Ruderer wollen in Hamburg Edelmetall und zurück in die 1. Bundesliga

„Goldene Ananas“, nein danke!

Hamburg. Es gibt Dinge, auf die können ehrgeizige Sportler durchaus verzichten: Zum Beispiel auf die sprichwörtliche „Goldene Ananas“. Nein, danke gilt auch für Hamelns Zweitliga-Ruderer vom RV Weser. Zwar schmückte sich der Sparkasse Weserbergland-Achter nach dem nur denkbar knapp verpassten Treppchenplatz in Münster scherzhaft mit der vitaminreichen Südfrucht, doch nun beim Saisonfinale am Samstag in Hamburg soll es wieder anders laufen. Auf der Binnenalster am neuen Jungfernstieg will der Achter am Wochenende im Sprint alles andere als alt aussehen und endlich wieder einmal Edelmetall in den Händen halten. Der momentane Tabellendritte (24 Punkte) könnte mit einer finalen Platzierung auf den ersten drei Plätzen auch gleichzeitig die Rückkehr in die deutsche Eliteklasse perfekt machen.

veröffentlicht am 11.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

„Die Zeichen stehen auf Angriff. Wir sind heiß auf knackige 280 Meter Vollgas. In Münster haben wir gezeigt, wie hoch wir mit der Schlagzahl gehen können und auf knapp 300 Metern sollte uns diesmal auch auf den letzten Schlägen die Puste nicht ausgehen“, geben Trainer Christian Wellhausen und Kapitän Christopher Winnefeld den Kurs in der Alsterarena vor. Sollte der Aufstieg klappen, wird der RV Weser traditionell erst in der Weihnachtspause die Zielsetzung für 2015 festlegen. „Erst dann können wir ein definitives Statement für die kommende Saison geben“, stellt Kapitän Winnefeld fest.

Jetzt zählt für die Hamelner Crew aber nur das finale Highlight in Hamburg. Für die unzähligen Fans und Zuschauer ein Sportereignis der Extraklasse mit Adrenalin, Begeisterung, Spaß und jeder Menge Spannung. ro



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