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Auch Homeier und Scherfose Dritter in Berlin

Gold und Bronze! Diattas tolle Sprint-Show

Berlin. Etienne Diatta ist nicht nur in Niedersachsen eine Größe, auch auf norddeutscher Ebene stellte der Sprinter der LG Weserbergland seine Klasse unter Beweis. In der Berliner Rudolf-Harbig-Halle lieferte der 25-Jährige eine tolle Show ab und flitzte über 200 m trotz einer einer Erkältung in 22,05 Sekunden zum Sieg. Das war ganz nebenbei auch noch persönliche Bestleistung. „Einfach riesig“, jubelte Trainer Uwe Beerberg. Schon zuvor im Finale über 60 m hatte ihm sein Schützling viel Freude gemacht und in 6,97 Sekunden Bronze gewonnen. Nur Meister Sven Knipphals (6,75) aus Wolfsburg sprintete in einer anderen Welt.

veröffentlicht am 02.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

„Aber die 6,91 Sekunden vom Zweitplatzierten hat Etienne auch drauf. Nur hat er den Start im Finale etwas verschlafen“, bilanzierte Beerberg. Pech beim ersten Start hatte Patrick Scherfose (LGW). Über 60-m-Hürden lief er zu früh los und wurde disqualifiziert. Dafür klappte es im Weitsprung. 7,19 Meter brachten Bronze, damit war er zufrieden. Im Hochsprung der Männer überquerte Vincent Höfler (LGW) 1,93 Meter und wurde Fünfter.

Bei der U20 flog Merle Homeier im Weitsprung mit 5,75 Metern ebenfalls auf den Bronzerang. Die beiden vor ihr Liegenden hatten Weiten von mehr als sechs Metern vorgelegt und waren nicht erreichbar – nur Mara Zielonka kam da heran. „Ihr letzter Versuch war das Beste was ich in Anlauf, Absprung und Flug je von ihr gesehen habe. Der wäre über sechs Meter gewesen“, sagte Trainer Uwe Beerberg. Wäre, denn beim Absprung war Zielonka um eine Winzigkeit übergetreten. So blieb es bei 5,68 Metern und Rang fünf. Platz sechs in 9,41 Sekunden legte sie im Hürden-Finale nach. Top war Luna Bulmahn. Im 200-Meter-Vorlauf gab sie alles und schaffte in 25,53 Sekunden die DM-Qualifikation. Da fehlte im Finale etwas Kraft: 26,07 Sekunden bedeuteten Rang sechs. Platz neun im Hochsprung erreichte Lennart Granzow (alle LGW) mit 1,84 Metern.

„Er hat sich im Bereich über 1,80 m stabilisiert“, so Beerberg. Noch besser war die persönliche Bestweite im Weitsprung (6,66 m). Aber ein Zentimeter fehlte zum Endkampf. Granzow wurde Elfter. mha



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