weather-image
Leichtathletik: Anne Bruns Vize-Landesmeisterin im Stabhochsprung / Platz fünf für Tyl Rozok

Gold knapp verpasst

VERDEN. Hoch hinaus ist Anne Bruns bei der Landesmeisterschaft der U20- und U16-Jugend in Verden geflogen. Die W15-Schülerin der LG Weserbergland wurde Vizemeisterin im Stabhochsprung. Auch zum Titel fehlte kaum etwas. Wie Meisterin Lily Louisa Wildhagen aus Sarstedt kam auch Bruns über 2,90 Meter.

veröffentlicht am 04.09.2017 um 16:09 Uhr

„Er hat technisch alles umgesetzt, was wir erarbeitet hatten“, lobte Cheftrainer Werner Scharf (l.) LGW-Sprinter Tyl Rozok. Foto: mha
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nur leistete sie sich auf dem Weg dorthin drei Fehlversuche, Wildhagen riss nur einmal. Das gab den Ausschlag über Gold und Silber.

„Doch Annes Steigerung war schon stark. Zuvor war sie nur 2,50 Meter hoch gekommen“, lobte LGW-Cheftrainer Werner Scharf. Platz drei belegte Hanna Vahlbruch (LGW) mit 2,40 Metern. Nummer neun im Weitsprung der W14-Schülerinnen war Sarah Neitz. Sie flog auf 4,81 Meter. 13,51 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf reichten indes nicht zum Weiterkommen. Bei den Schülern überzeugte Jodocus Kalmbach (LGW). Mit 2,50 Metern wurde er Vierter im Stabhochsprung. „Auch er hat sich mächtig um einen halben Meter gesteigert. Aus dem kann was werden – auch im Hürdensprint“, so Scharf.

Im 80-Meter-Hürden-Finale kam Kalmbach im Dreier-Rhythmus über die Strecke und wurde in 12,79 Sekunden ebenfalls Vierter. In der U-20-Klasse sorgte Tyl Rozok (LGW) für staunende Blicke des Trainers. „Wir waren nach Verden gefahren, um vielleicht den Zwischenlauf über 100 Meter zu erreichen. Doch er hat technisch jetzt alles umgesetzt, was wir erarbeitet hatten“, freute sich Scharf. Rozok steigerte sich, lief nach Vorlauf (11,37) und Zwischenlauf (11,31) im Finale (11,36) auf Rang fünf. „Wenn er den Start nicht etwas verschlafen hätte, wäre im Finale sogar die dritte persönliche Bestzeit herausgekommen“, meint der Coach. Im Weitsprung gab es mit 5,97 Metern Rang zehn.

Nur bedingt zufrieden war Lennart Granzow (LGW). Am ersten Tag gab es mit Rang sechs im Diskuswurf (36,44) Höhen, mit Platz acht und lediglich 11,26 Metern im Kugelstoß aber auch Tiefen. Einen Tag später trat er nur noch zum Speerwurf an, kam nicht an seine 50 Meter vom Mehrkampf in Hameln heran und wurde mit 43,75 Metern dennoch Vierter. Hochsprung und Hürdensprint sagte Granzow aber ab. Auf der 400-Meter-Runde baute Jakob Waldeck (LGW) auf den letzten 100 Metern ab und fiel nach 53,29 Sekunden auf Platz elf zurück. mha

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare