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WM-Sieg in Litauen – Wessel/Hein mit dem leichten Doppelzweiter in bestechender Form

Gold ahoi! Jetzt ist Nora am Ziel ihrer Träume

Rudern (kf). Mit der Goldmedaille bei der WM ganz oben auf dem Treppchen stehen! Dieser Traum ging für Nora Wessel vom RV Weser Hameln und Wiebke Hein aus Rostock bei der U 23-Weltmeisterschaft im litauischen Trakai tatsächlich in Erfüllung. Mit ihrem leichten Doppelzweiter zeigten die beiden Goldmädel von der Weser und vom Ostseestrand der Konkurrenz schon im Vorlauf und im Halbfinale deutlich die Grenzen auf.

veröffentlicht am 15.07.2012 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Und im Finale war spätestens nach der Hälfte der Distanz klar: „Hier ist alles drin!“ Nach 500 Metern lagen Wessel/Hein noch auf Platz fünf, dann erhöhten sie deutlich die Schlagzahl. Bei 1000 Metern hatten sie sich bereits an den härtesten Konkurrentinnen aus Neuseeland und den Niederlanden mit zwei Luftkastenlängen vorbeigeschoben. Mit einem energischen Zwischenspurt baute Deutschlands Traumboot bis zur 1500-Meter-Zwischenzeit den Vorsprung auf mehr als zwei Sekunden aus. Die Vorentscheidung bei der olympischen Bootsklasse war gefallen. Wessel/Hein kontrollierten bis zum Ziel das Rennen sowie die Niederlande, die Silber holten, und Neuseeland nach Belieben.

Heimtrainer Jan Jedamski war von der überragenden Vorstellung beeindruckt: „Ich bis sprachlos. Weltmeister wird man nicht jeden Tag. Ein tolles Rennen.“ Beim RV Weser liefen gleich nach dem Superrennen die Vorbereitungen für die Ehrung von Weltmeisterin Nora Wessel an. Am Mittwoch wird der Goldmedaillen-Gewinnerin im Vereinsheim ein toller Empfang bereitet.



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