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Emotionales Debüt von Andrea Pieper als Trainerin des Dreamteams

Glücksgefühle

PESARO. Gold und Silber beim World-Cup der Rollkunstlauf-Formationen in Italien: Emotionales Debüt von Andrea Pieper als Trainerin des Dreamteams.

veröffentlicht am 14.11.2018 um 12:24 Uhr
aktualisiert am 14.11.2018 um 14:40 Uhr

Stolz: Andrea Pieper und Norina Limberg (links). Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Bei der Siegerehrung flossen bei Andrea Pieper die Tränen. Als die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, wurden bei der erfolgreichsten Rollkunstläuferin des VfR Aerzen der vergangenen 20 Jahre Erinnerungen wach: „Dieser Moment fühlte sich genauso an wie im Mai 2015, als ich mit den Dreamteam Europameister geworden bin“, so Pieper. Damals lief die inzwischen 33-Jährige noch selbst mit. Beim 1. World-Cup in Pesaro (Italien) feierte die Aerzenerin als Vertretung für Annette Ziegenhagen-Gielnik ihr internationales Debüt als Trainerin der beiden Dreamteam-Formationen, das mit Gold (Meisterklasse) und Silber (Junioren) gekrönt wurde. Für Pieper, die seit 2000 alle Höhen und Tiefen des Dreamteams hautnah miterlebt hat, ein Gänsehautmoment, „den man nicht in Worte fassen kann. Das muss man einfach miterleben“.

Schon die Silbermedaille der Junioren-Formation sei ein grandioser Erfolg gewesen, denn für viele der jungen Rollkunstläuferinnen war es der erste internationale Wettbewerb überhaupt. Unter anderem auch für die 13-jährige Norina Limberg vom VfR Aerzen, die mit dem Junioren-Dreamteam einen Gala-Auftritt absolvierte und hinter Italien Zweiter wurde. Ob es für eine Medaille reicht, wussten die 17 Mädchen und ihre Trainerin lange nicht, denn das junge Dreamteam ging mit der Startnummer 3 ins Rennen und mussten lange warten, bis alle Teams ihre Kür gelaufen waren. Als auf der Anzeigetafel das Endergebnis endlich verkündet wurde, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Mädchen lagen sich überglücklich in den Armen, die mitgereisten Eltern schwenkten auf der Tribüne stolz die Deutschlandfahnen. Auch Norina Limberg konnte ihr Glück kaum fassen: „Der Moment, als wir bei der Siegerehrung die Silbermedaillen um den Hals gehängt bekamen, war einfach unbeschreiblich schön.“ Bei Trainerin Andrea Pieper klingelte nach der Silber-Kür das Telefon im Minutentakt: „Mein Handy stand nicht mehr still. Familie, Freunde und Fans, die im Internet die Liveübertragung gesehen hatten, haben uns gratuliert.“ Dass einen Tag später das Dreamteam mit dem Gewinn der Goldmedaille den Erfolg der Junioren noch toppen sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Denn nach der starken WM und EM war Italien eigentlich der klare Favorit.

Foto: privat
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