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Triathlon: Platz drei für Hamelns Regionalligateam in Itzehoe

ESV-Quintett meldet sich eindrucksvoll zurück

ITZEHOHE. Nach dem verpatzten Saisonstart in der Regionalliga meldeten sich die Triathleten des ESV Eintracht Hameln eindrucksvoll zurück: Beim dritten Regionalliga-Rennen in Itzehohe wurde der ESV Dritter und kletterte in der Gesamtwertung auf Platz fünf.

veröffentlicht am 09.07.2018 um 12:50 Uhr
aktualisiert am 09.07.2018 um 16:20 Uhr

In Aktion: Claas Reckemeier (ESV Eintracht Hameln) Foto: nls
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In Itzehoe haben die Triathlon-Männer des ESV Eintracht Hameln in der Vergangenheit schon schwarze Tage gehabt. Doch diesmal war alles anders. Da schwebten sie fast auf rosa Wolken.

Am dritten Renntag der Regionalliga sprang beim Teamsprint unter den 22 Mannschaften Rang drei der Tageswertung heraus. Sogar Tabellenführer USC Kiel ließen sie hinter sich. In der Gesamtwertung brachte der Coup den Sprung von Platz sieben auf fünf. Im 60-Sekunden-Abstand sprangen die jeweils fünf Männer eines Teams zu ihren 750 Metern in den Mühlenteich – die Hamelner gemäß ihres bisherigen Tabellenplatzes als siebtes Team. Daniel Behrens machte als bester Schwimmer das Tempo. „Aber sie haben alle aufgepasst, dass ich nicht verloren gehe“, sagte Andreas Winterholler, der schwächster Schwimmer des ESV-Quintetts ist. Dennoch überholten die Hamelner Männer eine Mannschaft und schwommen auf eine zweite vor ihnen gestartete auf.

Das alle Hamelner zusammen geblieben waren, war wichtig. Denn auf den 20 Rad-Kilometer auf dem Wendepunktkurs durften sie als Team und untereinander im Windschatten fahren. Da überholten die Hamelner noch zwei weitere Mannschaften. Stetig wechselten sie sich an der Spitze ab, nur Behrens machte mehr Führungsarbeit als die anderen. „Es mussten später beim Laufen nur vier ankommen. Da konnte sich Daniel auf dem Rad mit mehr Führungsarbeit opfern und brauchte gar nicht mehr zu laufen“, sagte Winterholler.

Garvin Krug, dessen dicker Fuß nach einem Bienenstich wenige Tage zuvor nun wieder schlang und rank war, und Winterholler hatten nun als die besten Läufer im verbliebenen Quartett die Aufgabe, Claas Reckemeier und Björn Ende zu schieben. „Das bringt gerade bei den Bergaufpassagen schon etwas, wenn die leicht geschoben werden“, erklärte Winterholler. Das Resultat belegte das. Nach 1:00:51 Stunden überquerte das ESV-Team die Ziellinie.

„Wir mussten allerdings warten, bis auch die Platzierung feststand. Durch die versetzte Startreihenfolge musste erst viel gerechnet werden.“ Das Warten lohnte sich. Über Platz drei konnten die ESV-Männer riesig jubeln. mha



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