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Sandsportarten erfreuen sich steigender Beliebtheit: Was für Angebote gibt es in Hameln-Pyrmont?

Es muss nicht immer Volleyball sein

Hameln-Pyrmont. Es begann einst just for fun im Stillen und wurde im Laufe der Zeit zum TV-Ereignis. Anfang der neunziger Jahre entwickelte sich Beachvolleyball als Ableger des Hallenvolleyballs. Erst eine reine Freizeitbeschäftigung, heute olympische Disziplin. Beachvolleyball ist mittlerweile weltweit fest im Sportkalender verankert. Eine kometenhafte Entwicklung, die als Musterbeispiel für die Professionalisierung der Strandsportarten dient.

veröffentlicht am 21.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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Auch für den Hamelner Philipp Arne Bergmann und seinen Partner Malte Stiel ist der Sand mittlerweile zum zweiten Zuhause geworden. Das Duo geht für den TC Hameln auf nationale Beach-Tournee und ist in Deutschland derzeit auf Platz acht gesetzt. Aber der Höhepunkt des Sommers kommt ja noch. Ende des Monats startet das TC-Duo bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Aber es muss ja nicht immer nur Volleyball sein. Mittlerweile gibt es kaum noch eine Sportart, die nicht irgendwelche Meisterschaften und Turniere im Sand austrägt. Auch Hamelner Vereine haben hier ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht, wenn auch nicht unbedingt auf der hochprofessionellen Ebene wie bei Bergmann und Stiel. „Einfach Spaß haben, schön spielen und das rundherum genießen“, so Rainer Glatz, Betreuer des Handball-Oberligisten VfL Hameln über den Besuch eines Beachturniers in Cuxhaven. „Klar, wenn man antritt, will man auch gewinnen. Aber es ist ein komplett anderes Spiel als in der Halle.“ Bei schlechtem Wetter belegten die Handballer dort Platz drei in der Vorrunde und verpassten damit knapp den Sprung in die nächste Runde.

Für den Verein letztlich eine gelungene Abwechslung in der Saisonvorbereitung. Das gilt auch für die Handball-Frauen aus Rohrsen, die unlängst beim Turniererfolg in Hessisch Oldendorf ihre Fähigkeiten im Sand demonstrierten. Sorgen bereitet den Hamelner Vereinen oftmals aber auch die Entfernung zum Meer. „Wir haben hier bekanntlich keinen Strand vor der Haustür“, weiß Roland Dohme, Vorsitzender des TC Westend. Da wird es schwer für ein Beachtennis-Event. Auch deshalb, weil die vorhandenen Anlagen in Salzhemmendorf, Hameln und eben Hessisch Oldendorf nicht ausreichend erscheinen. Vor einem ähnlichen Problem stehen Hamelns Basketballer. VfL-Chef Heinrich Lassel: „Früher haben wir auf Juist im Sand Basketball gespielt. Dies tun wir aber schon seit einigen Jahren nicht mehr.“ Fehlanzeige auch beim Beach-Soccer, Fußball gespielt wird im Kreisgebiet vornehmlich auf dem Rasen. So bleibt das Angebot für interessierte Sandsportler recht übersichtlich. Vom Volleyball natürlich einmal abgesehen. Und wer sich gar für „exotische“ Sportarten wie Beach-Rugby interessiert, der ist hier komplett fehl am Platz. Aber die Palette ist noch längst nicht ausgeschöpft. Wir empfehlen deshalb Strandkegeln als neue Alternative.

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Beachhandball, temporeich und kräftezehrend.


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