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Fünf Punkte Rückstand – aber Bundesliga-Aufstieg für RV Weser noch möglich

„Es geht für uns um alles oder nichts“

Rudern. Schon beim ersten Blick auf die Tabelle der zweiten Ruder-Bundesliga wird einem schnell klar: Die Männer des RV Weser müssen sich bei der dritten Etappe der Deutschland-Tournee am Samstag auf dem Maschsee in Hannover mächtig in die Riemen legen, sonst ist der vor Saisonbeginn angepeilte Aufstieg in die Bundesliga wohl so gut wie futsch.

veröffentlicht am 03.08.2011 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Das weiß auch Jörg Sehrbrock: „Es geht für uns um alles oder nichts“, betont der Cheftrainer des RV Weser, denn die Hamelner Crew um Kapitän Roelof Bakker hat nach zwei von insgesamt fünf Renntagen schon fünf Punkte Rückstand auf die Top 3.

Hinter dem Hauptstadtachter aus Berlin (27 Pkt.), Pirna (26) und Rüdersdorf (25) ist das Hamelner Flaggschiff (20) zurzeit „nur“ Vierter. Wenn die „Rattenfänger“ in der Tabelle Boden gutmachen wollen, müssen sie mindestens eins der drei Topteams auf dem „Lago Maschiore“, wie die Hannoveraner ihren See im Herzen der Stadt liebevoll nennen, hinter sich lassen. Das wird zwar schwer, aber die Chancen sind laut Sehrbrock besser als in den beiden Rennen zuvor, „denn unsere Trainingszeiten waren so gut wie schon lange nicht mehr“.

Darüber hinaus kann der Achter des RV Weser erstmals in der laufenden Zweitliga-Saison in Bestbesetzung starten. Auch Jan Jedamski, der als Trainer von Nora Wessel zuletzt bei der U23-WM in Amsterdam im Einsatz war, ist wieder dabei. Um neue Reize zu setzen, wird es im Hamelner Boot auch die eine oder andere Veränderung geben. Das kündigt Sehrbrock jedenfalls an. Till Garbe soll Nils Hawranke als Schlagmann ablösen. So ist es jedenfalls geplant. Nach Platz vier in Frankfurt und Platz sechs in Münster wollen die Hamelner in Hannover unbedingt aufs Siegertreppchen, um den Bundesliga-Aufstieg nicht aus den Augen zu verlieren. „Noch ist nichts entschieden. Es kann noch viel passieren“, sagt Sehrbrock. Angesichts der sehr ausgeglichenen Liga hängt viel von der Tagesform ab, die zuletzt nicht immer stimmte: „Nach starkem Zeitfahren und Achtelfinals war bei uns oft die Luft raus, weil die Ausdauer fehlte.“



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