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Leichtathletik: Gerrit Amelsberg wird bei seinem Neunkampf-Debüt prompt Niedersachsen-Meister

Erster Start, erster Titel

BAD HARZBURG. Erster Start, erster Titel: Gerrit Amelsberg (LG Weserbergland) wird bei seinem Neunkampf-Debüt prompt Niedersachsen-Meister!

veröffentlicht am 14.08.2017 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 14.08.2017 um 15:40 Uhr

Gut gelaunt: Trainer Werner Scharf (v. l.), Gerrit Amelsberg, Jodocus Kalmbach, Sarah Neitz, Nela Rozok, Lena Ratay und Trainer Uwe Beerberg. Foto: Rozok
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Sein Meisterstück hat Gerrit Amelsberg abgeliefert. In Bad Harzburg bestritt der M15-Schüler von der LG Weserbergland seinen ersten Neunkampf und holte sich bei der U16-Niedersachsen-Meisterschaft der Mehrkämpfer prompt den Titel. Damit hatte wohl niemand gerechnet. Selbst die LGW-Trainer Werner Scharf und Uwe Beerberg nicht, denn fünf der insgesamt neun Disziplinen absolvierte der Nachwuchsathlet das erste Mal in einem Wettkampf. Mit 4621 Punkten lag Amelsberg vor Samuel Malte Thömmes (4593) von der LG Unterlüß.

Schon der erste Tag war furios. Über 100 Meter (12,39 Sek.), im Weitsprung (5,18 m), beim Kugelstoß (10,58 m) und im Hochsprung (1,68 m) sammelte der LGW-Athlet 2126 Punkte und platzierte sich unter den 19 Konkurrenten in der Vierkampfwertung bereits auf Rang zwei. Sven Rötgert (TSV Friesenstolz Riepe) lag mit 2186 Zählern nicht weit weg. Dieser Gegner trat aber am zweiten Tag zu den weiteren fünf Disziplinen des Neunkampfes nicht mehr an. Dort entwickelte sich der Kampf um den Titel zu einem spannenden Duell mit dem Gegner aus Unterlüß. Nach dem 80-Meter-Hürden-Sprint, der Weserbergländer kam auf 12,78 Sekunden, waren beide gleichauf. Durch Diskuswurf (28,75 m) und Stabhochsprung (2,50 m) verlor Amelsberg etwas an Boden. Doch der Speerwurf auf genau 37 Meter, acht Meter mehr als der Rivale, brachte Amelsberg zurück an die Spitze. Und die ließ er sich auch im abschließenden 1000-Meter-Lauf (3:14,21 Min.) nicht mehr nehmen.

Bei den M14-Jungen lag Jodocus Kalmbach am ersten Tag bei strömendem Regen in der Vierkampf-Wertung mit 1769 Zählern noch auf Rang acht. Doch von den 13 Aktiven machten nur zwei am nächsten Tag weiter. Kalmbach hatte die Vizemeisterschaft sicher und lag mit 3770 Punkten (100 m: 13,61; Weitsprung: 4,88; Kugelstoß: 8,32; Hochsprung: 1,44; 80 m Hürden: 13,37; Diskuswurf: 16,13; Stabhochsprung: 2,00; Speerwurf: 22,33; 1000 m: 3:36,47) hinter Meister Cristian Ifrim (4570) aus Isernhagen.

Gerrit Amelsberg Foto: Rozok
  • Gerrit Amelsberg Foto: Rozok

Ein Musterbeispiel an Ausgeglichenheit zeigten die jungen Frauen der LG Weserbergland. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Annika Weiß waren sie nur noch zu dritt. Die drei Verbliebenen holten sich in der U16-Teamwertung der Siebenkampf-Trios mit 8987 Punkten Platz sechs. Und sie unterschieden sich fast gar nicht. Nur vier Punkten lagen zwischen den drei LGW-Athletinnen. Sarah Neitz landete mit 2998 Punkten bei den W14-Mädchen auf Rang elf. Siebte war sie noch im Vierkampf (1850) des ersten Tages gewesen. Ihre W15-Kolleginnen standen ihr in nichts nach. Lena Ratay (2995) und Nela Rozok (2994) kamen im Siebenkampf ihrer Altersklasse auf die Plätze zwölf und 13. Rozok hatte mit 1880 Punkten als Neunte im Vierkampf den besseren ersten Tag gehabt, Ratay (15./1778) holte diesen Rückstand aber an Tag zwei auf. mha

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