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Triathlon: Beste Ergebnis für ESV-Frauen

Erst Bronze, dann Sekt

BOKELOH.Die Triathlon-Frauen des ESV Eintracht Hameln haben einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter die Saison gesetzt.

veröffentlicht am 11.09.2017 um 15:41 Uhr

Britta Anderson, ESV Eintracht Hameln Foto: mha
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Beim fünften und letzten Rennen der Landesliga kamen sie in Bokeloh auf den dritten Bronze-Platz der Tageswertung. Besser sind sie in diesem Jahr noch nie gewesen. Das wurde schon auf der Rückfahrt mit Sekt gefeiert, denn in der Gesamtwertung überholte das ESV-Trio noch Hannover 96 III und kletterte auf Rang sechs der elf Mannschaften.

Finja Winterholler kannte auch den Grund für den letzten Coup des Jahres: „Vorher sind wir noch nie in Bestbesetzung gestartet.“ Doch diesmal bildeten Katharina Krosta, Britta Anderson und sie das erfolgreiche Trio.

Krosta untermauert schon auf den 700 Metern im Freibad ihre Schwimm-Klasse. Nach den 14 Bahnen stieg sie mit großem Abstand als Erste aus dem Wasser. Ihre Vergangenheit als Schwimmerin hat bei der 18-Jährigen Spuren hinterlassen. Zwar zogen auf der 21,2-Kilometer-Radrunde noch zwei Gegnerinnen an ihr vorbei, doch nach dem 5,2-Kilometer-Lauf konnte sich die Hamelnerin über Platz drei in der Einzelwertung in 1:15:36 Stunden richtig freuen: „Das war auch meine beste Einzelplatzierung.“ Auch Anderson war mit ihrem „Cross-Triathlon“, wie sie das Rennen beschrieb, zufrieden. Die Ironie des Schicksals war, dass es beim Schwimmen noch trocken war – zumindest von oben. Erst als es auf die Radstrecke ging, begann es zu regnen. Die Wechselzone wurde zur rutschigen Matschwüste. Doch auch davon ließ sich Anderson nicht beirren – als Bronze-Gewinnerin in ihrer Altersklasse (TW 45) bei der Cross-Triathlon-WM unlängst in Transsilvanien kennt sie das ja. Nach 1:17:58 Stunden hatte sie dieses Rennen als Neunte beendet. Winterholler (1:21:21) kam kurz danach als Nummer 16 an. Sarah Kettle (23./1:23:53), Christine Lippelt (27./1:25:39) und Ira Köhler (41./1:32:25) kamen nicht in die Wertung.

Das Männer-Quintett des ESV landete in der Landesliga-Tageswertung auf Rang neun. Trotz des zweitbesten Saisonergebnisses rutschte der ESV in der Gesamtwertung ab und wurde Achter von insgesamt 23 Teams. Ian Anderson (1:07:53) war einmal mehr Bester im Hamelner Team. Er lief als 14. über die Ziellinie. Jonas Schwekendiek (43./1:12:13), Torsten Präger (44./1:12:19), Mathias Kowallik (58./1:13:46) und Ulrich Mortzfeld (69./ 1:15:20) komplettierten das Team. Ersatzmann Christan Garbe (1:32:31) wurde 119. mha

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