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Dart: SC Diedersen verpasst bei der Bundesliga-Endrunde das Halbfinale

Enttäuschung pur

Eigentlich wollten Diedersens Bundesliga-Darter erstmals in der Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel holen. Aber daraus wurde nichts. Das Team um Kapitän Ingo Vogt schied bei der Bundesliga-Endrunde im Hamelner Weserbergland-Zentrum bereits am ersten Tag aus. Dementsprechend groß war die Enttäuschung.

veröffentlicht am 29.05.2016 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

HAMELN. Diedersens Vereinschef hatte bereits nach dem ersten Vorrundenspiel gegen Buxtehude Schweißperlen auf der Stirn, denn die Partie stand bis zum Schluss auf Messers Schneide. „Das war eine Zitterpartie“, atmete Lehnert nach dem 6:6-Unentschieden erst einmal tief durch. Es war spannend bis zum Schluss. Am Ende konnten Diedersens Bundesliga-Darter sogar froh sein, dass die Partie nicht verloren wurde. Nach dem 0:2-Fehlstart lief das Team von Kapitän Ingo Vogt erst einmal einem Rückstand hinterher. Und das war so nicht geplant. „Buxtehude war stärker als erwartet“, sagte Lehnert. Eigentlich hatte Diedersens Vereinschef einen Sieg gegen den vermeintlich schwächsten Vorrundengegner fest eingeplant. Diedersen wollte mindestes in Halbfinale. Doch das hatte sich schon nach dem Remis im ersten Spiel fast schon erledigt, auch wenn Lehnert die Hoffnung noch nicht aufgab: „Wir können das noch schaffen.“

Doch nach den beiden 4:8-Niederlagen gegen Kaiserslautern und Kelheim hatte sich das Thema endgültig erledigt. Als Dritter der Gruppe schied Diedersen bereits in der Vorrunde aus. „Wenn es einen Dart-Gott geben sollte, dann war er heute nicht auf unserer Seite“, machte Lehnert aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. „Wir hatten in allen drei Partien in den Doppeln die Chance, das Spiel oder auch das gesamte Match für uns zu entscheiden.“ Doch zum Sieg reichte es nicht. Der Mannschaft machte Lehnert aber keinen Vorwurf, dass das Minimalziel Halbfinale verpasst wurde: „Alle haben ihr Bestes gegeben, aber es hat nicht gereicht. Die Leistungsdichte ist gegenüber dem vergangenen Jahr weiter gestiegen, so dass mittlerweile in vielen Spielen nur ein Dart den Unterschied über Sieg oder Niederlage ausmachen kann.“ Nach dem bitteren Vorrunden-Aus bei der Heim-DM richtete sich sein Blick schon wieder nach vorn: „Wir werden in der nächsten Saison wieder angreifen und uns für die Endrunde qualifizieren – Wie in den vergangenen Jahren auch.“ Nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft im Jahr 2011 und Platz drei vor zwei Jahren bleibt der Gewinn der deutschen Meisterschaft das große Ziel. „Schade, dass es hier zu Hause nicht geklappt hat. Aber wir haben am 11. Juni noch die Möglichkeit, in der Pokalfinal-Endrunde des Deutschen Dartverbandes einen Titel zu holen“, so Lehnert- Dort trifft der SC Diedersen auf Rodgau, Kaiserslautern, Walldorf, Kelheim, Bochum, Buxtehude und Berlin.



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