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Rudern: Fünf Rennen verloren – nur Platz 16 für Bundesligist RV Weser

Enttäuschung pur

WERDER. Für den Sparkassen-Achter des RV Weser hagelte es am zweiten Renntag der Ruder-Bundesliga eine Niederlage nach der anderen. Am Ende sprang für die Hamelner nur ein enttäuschender 16. Platz heraus.

veröffentlicht am 10.06.2018 um 12:36 Uhr

Schwarzer Tag für den Sparkassen-Achter des RV Weser in der Ruder-Bundesliga. Foto: Alexander Pischke/RBL
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Es war ein frustrierender Tag für den Sparkassen-Achter des RV Weser, denn am zweiten Wettkampftag der Ruder-Bundesliga in der brandenburgischen Havel- Arena hagelte es für die Hamelner bei brütender Hitze eine Niederlage nach der anderen. Im Achtelfinale verpasste der Bremer Achter der Hamelner Crew den ersten Dämpfer. Im Viertelfinale war gegen den Emscher-Hammer aus Wanne-Eickel kein Kraut gewachsen. Und als dann auch die zwei Finalrennen gegen den Domstadt-Achter Limburg verloren gingen, war die Stimmung im Hamelner Lager am Tiefpunkt. Nach fünf verlorenen Rennen kam am Ende nur ein magerer 16. Platz heraus.

Verständlich, dass Hamelns Schlagmann Thore Wessel maßlos enttäuscht war: „Das kann einfach nicht sein. Da geben wir den ganzen Tag unser bestes und es reicht einfach nicht. Selbst mit einem guten Gefühl kannst du kein Rennen gewinnen, wenn im Ziel die wichtigen Zehntelsekunden fehlen.“ Das sieht auch Steuerfrau Nora Marx so: „Wenn das Boot nach sechs Startschlägen steht, schießt dir Adrenalin durch den Kopf und du denkst, jetzt geht was. Wenn dann aber die Körner fehlen, um nachzusetzen, ist das natürlich alles andere als motivierend.“ Die Ruder-Bundesliga gilt als stärkste Sprint-Liga der Welt. Dementsprechend stark sind die Konkurrenten, die im Gegensatz zu den Hamelnern gemeinsam trainieren können. Und das ist für Trainer Christian Wellhausen ein Grund, warum es nicht läuft: „Wir konnten zwar an entscheidenden Punkten, wie der Startphase, arbeiten, aber wenn wir es nicht schaffen, zwischen den Renntagen mehrere gemeinsame Einheiten aufs Wasser zu bringen, reicht die individuelle Trainingsleistung abseits des Wassers für ein so starkes Feld einfach nicht aus.“



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