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RRV-Urgestein bereitet sich intensiv auf die Landesmeisterschaft der Senioren vor / Kropp sitzt ihm im Nacken

Engelbrecht will es in diesem Jahr noch einmal wissen

Radsport (rhs). „Das winterliche Wetter macht uns nichts aus. Wir trainieren auch bei Minusgraden,“ so Radrennfahrer-Urgestein Thomas Engelbrecht vom RRV Hameln. „Warm anziehen“ heißt es dann bei den Radsportlern.

veröffentlicht am 25.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

Der Vereins-Sportwart, immerhin im letzten Jahr Straßen-Landesmeister in der Masterklasse zwei, hatte seine Fahrer zur ersten großen, gemeinsamen Ausfahrt eingeladen. „Nachdem es viele schon auf eigene Faust versucht haben, wollten wir im Weserbergland mal gemeinsam testen, wie es mit unserer Kondition aussieht und wo es noch Defizite gibt“, so der 49-jährige Jungvater. Der will es in diesem Jahr noch einmal wissen und bei den Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften noch einmal kräftig in die Pedale treten und angreifen. „Für einen weiteren Titel in meiner Sammlung fühle ich mich stark genug,“ gibt er sich optimistisch. Doch die Konkurrenz schläft nicht. „Ralf Kropp sitzt mir im Nacken. Der konnte mir im vergangenen Jahr auf der Straße zwar nicht ganz das Wasser reichen, am Berg hatte ich ihn aber schon eng am Hinterrad.“

Erfreut war Engelbrecht, dass auch der „verlorene Sohn“ Gunnar Wulf, der seit über einem Jahr für einen Hamburger Verein fährt, mal beim der Trainingsfahrt dabei war. „Er hat die Gelegenheit genutzt, um mal wieder mit seinen alten Weggefährten auf Tour zu gehen“, freute sich Konrad Stresing. Der 72-Jährige, seit 22 Jahren Vereinschef der Hamelner Radsportler, ist früher selbst mitgefahren. Diesmal war er vor Ort, um sich nach der Stimmung im Team zu erkundigen. Seine Feststellung: Alle, egal ob die 17-jährigen Nachwuchsfahrer Niklas Heise und Hendrik Siebert oder der Senior Jost Hartmann (70), haben sich in diesem Jahr große Ziele gesteckt.

Stresing würde sich freuen, wenn auch in diesem Jahr wieder Titel und Siege an die Weser geholt werden. Für ihn ganz wichtig, denn „das wäre auch ein echter Anreiz für neue, junge Fahrer. Die brauchen wir dringend, damit der Verein nicht überaltert.“



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