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Trio der LG Weserbergland verpasst bei U 20-DM Endkämpfe

„Einsatz und Ehrgeiz waren gut – nur die Ergebnisse nicht“

Neubrandenburg. „Es war eigentlich alles gut: Stimmung, Einsatz, Ehrgeiz – nur das Ergebnis nicht“, resümierte Marco Leszczynski, Trainer der LG Weserbergland. Bei der deutschen U 20-Hallen-Meisterschaft sprang seine Athletin Merle Homeier bei ihrem ersten Auftritt in dieser Altersklasse nicht wie erhofft in den Endkampf. Bei 5,69 Metern kam nach drei Versuchen das Aus.

veröffentlicht am 15.02.2015 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

15 Zentimeter mehr hätten es für einen Platz im Endkampf der besten Acht sein müssen. „Die hatte sie auch drauf. Doch im ersten Versuch ist Merle klar übergetreten und mit dem deswegen etwas verlängertem Anlauf sprang sie bei den weiteren beiden Versuchen 20 bis 30 Zentimeter vor dem Balken ab.“ Homeier, im vergangenen Jahr deutsche Weitsprung-Meisterin der W15-Schülerinnen, war bitter enttäuscht. „Aber das zeigt nur, wie groß ihr Ehrgeiz ist. Eine tolle Erfahrung, hier mit bis zu dreieinhalb Jahre älteren Konkurrentinnen zu springen, war es doch. Die Reise hat sich gelohnt“, meinte der Coach.

Einen guten Abschluss unter ihre bisher beste Hallensaison hat Luna Bulmahn gesetzt. 25,70 Sekunden lief sie im 200-Meter-Vorlauf. Das war Rang 15 aller 26 Teilnehmerinnen, aber nur acht kamen ins Finale. „Dennoch hat Luna die ihre Zeit, mit der sie sich für die DM qualifizierte hatte, nochmals bestätigt. Da kann man zufrieden sein“, sagte Leszczynski. Die 24,96 Sekunden, die für das Erreichen des Finales nötig gewesen wären, sind für Bulmahn noch eine andere Welt. Nicht zufrieden war dagegen Mara Zielonka. Bereits im 60-Meter-Hürden-Vorlauf schied sie in 9,33 Sekunden aus. „Schon der Start war schlecht und Mara ist wie mit angezogener Handbremse gelaufen. Da hat alles nicht gepasst“, so Leszczynski. Im Gesamtranking der 30 Teilnehmerinnen lag die Hamelnerin nur auf Platz 28. „Mara hätte am absoluten Limit laufen müssen, um den Zwischenlauf zu erreichen“, so der Coach. Unter neun Sekunden hätten es sein müssen. mha



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