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Für TC Hamelns Fecht-Talent Vassili Golod ist die deutsche Junioren-Meisterschaft der absolute Saisonhöhepunkt

„Eine Medaille? Schön wär’s – aber leider unrealistisch“

Vassili Golod ist nicht nur Hameln-Pyrmonts bester Nachwuchsfechter, sondern im Herrenflorett auch die Nummer eins in Niedersachsen. Vor der Junioren-DM, die am Samstag auf der Ostsee-Insel Rügen beginnt, spricht das TC-Talent im Dewezet-Interview mit Sportredakteur Andreas Rosslan über seine Medaillenchancen, die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt und seinen Vater, der sein größter Kritiker ist.

veröffentlicht am 08.12.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

 

Vassili, haben Sie eigentlich schon mal auf Rügen Urlaub gemacht? Es soll ja eine sehr schöne Insel sein…

Das habe ich auch gehört, ich fahre aber nicht dorthin, um Urlaub zu machen. Ich konzentriere mich voll auf die deutsche Junioren-Meisterschaft, die dort am Samstag beginnt.

 

Ist für Sie denn eine Medaille drin?

(lacht) Schön wär’s, aber das ist leider völlig unrealistisch. Dazu fehlen mir in Niedersachsen schlicht die Trainingsmöglichkeiten. Die Internats- und Bundeskaderfechter aus Tauberbischofsheim, Bonn und Heidenheim fechten auf einem ganz anderen Niveau – da kann ich leider nicht mithalten. Mein Ziel ist der Einzug in die Direktausscheidung, sprich Top-64. Alles andere wird dann die Tagesform zeigen.

 

Wer ist denn aus Ihrer Sicht der absolute Top-Favorit und warum?

Mark Perelmann. Der Mannheimer hat erst kürzlich das Junioren-Weltcup-Turnier der Florettfechter in Bratislava gewonnen und hat einen eigenen, ganz speziellen Stil, den er im Laufe der Jahre perfektioniert hat. Perelmann ist derzeit übrigens Ranglistenerster unter den Junioren in Deutschland und menschlich ein ziemlich netter Kerl.

 

Ist eine DM für Sie eine besondere Herausforderung oder ein Turnier wie jedes andere?

Eine Deutsche Meisterschaft war für mich noch nie ein „normales Turnier“. Es ist der absolute Höhepunkt der Saison. Ich habe mir die Teilnahme hart erarbeitet und werde im Einzel und mit der Niedersachsenauswahl versuchen, mein Bestes zu geben.

 

Das komplette Interview lesen Sie in der Printausgabe der Dewezet.



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