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Erste Medaille für eine Mädchenmannschaft des RV Weser bei einer Deutschen Meisterschaft

„Eine kleine Sensation“

Eschwege. Es ist ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des RV Weser: Mit dem B-Juniorinnen-Vierer hat bei der Deutschen Sprintmeisterschaft in Eschwege erstmals eine reine Hamelner Mädchenmannschaft DM-Silber gewonnen. Insgesamt war der Ruderverein Weser bei der Sprint-DM mit fünf Teams vertreten, die sich beim letzten Saisonhöhepunkt auf dem Werratalsee noch einmal kräftig in die Riemen legten – und zumindest eine Medaille holten.

veröffentlicht am 14.10.2014 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Dem B-Juniorinnen-Vierer um Schlagfrau Kaya Treder, der durch Joelle Edler, Lara Henke, Katharina Stegen und Steuerfrau Johanna Reinhardt verstärkt wurde, gelang laut Cheftrainer Jan Jedamski nach einem „Herzschlagfinale“ mit dem Gewinn des Deutschen Vizesprintmeistertitels „eine kleine Sensation“. Am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zum Sieg, denn die Hamelnerinnen überquerten nach ihrem Husarenritt nur 0,3 Sekunden nach dem Gold-Vierer aus Waltrop die Ziellinie. „Die Trainingsleistungen waren im Vorfeld schon vielversprechend. Die Mädchen haben im Finale ein riesiges Feuerwerk abgefackelt“, so Jedamski. Mit einer Schlagzahl von 48 Schlägen in der Minute hätten die jungen Ruderinnen das Boot vorwärtsgetrieben. „Das ist ihnen in dieser Form im Training nie gelungen! Das zeigt auch, dass dieser Vierer mental unheimlich stark war.“ Hoffnungen auf Edelmetall machte sich auch der A-Junioren-Doppelvierer um Eike Steinert, der in diesem Jahr auf der Deutschen Jugendmeisterschaft die Silbermedaille gewinnen konnte. Verstärkt wurde der Vierer durch Max Kölling, Henrik Burgdorf und Niklas Hölscher. Am Ende musste sich das Team hinter den Booten aus Witten, Krefeld und Saarbrücken mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Nur 0,6 Sekunden fehlten zum Gewinn der Bronzemedaille. Die größte Unbekannte waren laut Jedamski diesmal die Starts des A-Junioren-Achters und des B-Junioren-Vierers, die in der Endabrechnung jeweils den fünften Platz belegten. „Beide Boote erwiesen sich leider als zu unkonstant. Die technischen Automatismen, die auf der Deutschen Meisterschaft zwingend notwendig sind, konnten leider nicht abgerufen werden“, so Jedamski. Das fünfte Team des RV Weser war der Männer-Doppelvierer. Für Schlagmann Thore Wessel, Christopher Winnefeld, Nils Hawranke und Ronald Bakker sprang diesmal aber nur Platz neun heraus. aro



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