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Rollkunstlauf: Leonie Maluschka sorgt mit DM-Titel für Sensation / Vier Goldmedaillen für heimische Talente

„Ein Traum wird wahr“

BREMERHAVEN. Bei der deutschen Rollkunstlauf-Meisterschaft in Bremerhaven war Leonie Maluschka doppelt erfolgreich: Die Elfjährige gewann den Titel bei den C-Schülerinnen und im Paarlauf an der Seite von Darian Asmussen. Gold gab es auch für Tim Schubert bei den Junioren und Norina Limberg mit dem Junioren-Dreamteam.

veröffentlicht am 23.07.2018 um 13:10 Uhr

Das Gold-Trio des RST Hummetal: Darian Asmussen, Tim Schubert und Leonie Maluschka. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Bei der deutschen Rollkunstlauf-Meisterschaft in Bremerhaven sorgte Leonie Maluschka mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den C-Schülerinnen für eine Sensation. Die Elfjährige ist laut Trainerin Marion van Aaken die erste Rollkunstläuferin in der Vereinsgeschichte des RST Hummetal, die bei der DM einen Titel bei den Mädchen gewonnen hat: „Für Leonie wird ein Traum wahr. Ihr Trainingsfleiß hat sich bezahlt gemacht“, lobte van Aaken die junge talentierte Rollkunstläuferin, die zu Beginn des Jahres bereis DM-Silber im Pflichtlaufen gewann und zum Deutschland-Kader gehört. In der über 4000 Zuschauer fassenden Stadthalle, wo sonst die Bundesliga-Basketballer „Eisbären Bremerhaven“ ihre Heimspiele austragen, setzte sich die Elfjährige in ihrer Altersklasse gegen 19 Konkurrentinnen aus ganz Deutschland durch und überzeugte die Wertungsrichter mit ihrer mit ihrer Charleston-Kür: „Sie zeigte in ihrer Klasse Höchstschwierigkeiten – unter anderem eine gelungene Kombination aus zwei Doppelsprüngen und eine tolle Kombination aus zwei Waagepirouetten.“ Den zweiten DM-Titel gewann Leonie Maluschka an der Seite von Darian Asmussen im Paarlaufen. Mit Noten bis 5,2 zeigte das Gold-Duo die Saisonbestleistung. Bei den C-Jungen lief es für Asmussen, der als Vierter die Medaille knapp verpasste, nicht so gut wie zuletzt bei der Nord-DM.

Einen weiteren Meilenstein Richtung Europameisterschaft machte der deutsche Abo-Meister Tim Schubert (RST) bei den Junioren, der mit Rittberger, Flip, Salchow und Toeloop vier verschiedene Dreifachsprünge im Repertoire hat, die ihm mittlerweile auch in der Kombination gelingen. „Erstmals gelang ihm auch der Dreifachrittberger mit voller Umdrehungszahl“, so van Aaken. Mit Noten bis 9,5 holte Schubert den DM-Titel.

Ein gelungenes Comeback feierte Samira Sbrzesny (RST) bei den Juniorinnen mit Platz fünf. Pech hatte Mai Ngoc Pham vom RESC Hameln bei den B-Schülerinnen: Sie ließ sie sich durch einige Fehler so stark verunsichern, dass der Norddeutschen Meisterin kaum noch etwas gelang und am Ende nur ein enttäuschender 17. Platz heraussprang.

Norina Limberg (VfR Aerzen) Foto: privat
  • Norina Limberg (VfR Aerzen) Foto: privat

Das Junioren-Dreamteam mit Norina Limberg vom VfR Aerzen bekam den deutschen Meistertitel quasi geschenkt, da nur eine einzige Formation am Start war. Die intensive Vorbereitung auf die DM hat sich trotzdem bezahlt gemacht – und Noten über 8,0 waren der verdiente Lohn.



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