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Gold, Silber und Weltrkord: Rohdens Armbrustschützin Bianca Glinke genießt den Erfolg

„Ein tolles Gefühl“

Rohden. Was für eine Erfolgsstory! Rohdens Armbrustschützin Bianca Glinke knackte vor wenigen Tagen bei der Europameisterschaft in Österreich den Weltrekord und gewann mit der U23-Nationalmannschaft Team-Gold und Einzel-Silber. Wir sprachen mit der 17-Jährigen über:

veröffentlicht am 18.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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Autor:

Annette Hensel

… das Lampenfieber vorm EM-Start: „Ich war in Innsbruck unglaublich aufgeregt, doch mein Training lief sehr gut. Am Wettkampftag habe ich gemerkt, wie schwer es ist, mit dem Druck, den ich mir selbst gemacht habe, klarzukommen. Deshalb schoss ich im Vorkampf in den ersten drei Serien eher unkonzentriert. Anfang der vierten Serie musste ich auch noch dringend zur Toilette und dachte mir: Jetzt ist sowieso alles egal. Also habe ich schnell geschossen, war dabei hochkonzentriert und habe nicht nach den Ergebnissen geschielt. Am Ende hatte ich die Maximalzahl von 100 Ringen ausgeschossen und wurde mit 392 Ringen für das Finale auf Platz eins gesetzt. Mit diesem Ergebnis habe ich ebenso wie die punktgleiche Michaela Walo, die dann Europameisterin wurde, einen neuen Welt- und Europarekord aufgestellt.“

… das Gefühl, als Medaillengewinnerin und großes Nachwuchstalent gefeiert zu werden: „An Meisterschaften teilzunehmen und es aufs Treppchen zu schaffen, ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl, das genieße ich sehr. Nett war auch, dass ich am Sonntag im Schützenhaus Rohden so herzlich empfangen worden bin. Aber die großen Wettkämpfe liegen ja bereits einige Tage hinter mir, für mich ist alles wieder ganz normal. Ich gehöre einfach nur mit zur großen Armbrustfamilie und bleibe am Boden.“

… über ihre Zukunftspläne:

„Ich mache gerade bis Sommer 2014 ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Krippe in Hessisch Oldendorf und werde auf jeden Fall weiter für den SV Rohden antreten. Momentan bin ich gesundheitlich etwas angeschlagen, doch sobald ich fit bin, trainiere ich wieder dreimal pro Woche, vor Wettkämpfen auch viermal. Danach werde ich aber wahrscheinlich das Weserbergland verlassen. Ich überlege, „Life Science Engineering“ in Erlangen zu studieren, habe auch schon geschaut, bei welchem Verein ich dann trainieren könnte.“

… ihre sportlichen Ziele: „Ich möchte unbedingt Anfang August 2014 bei der Weltmeisterschaft in Frankfurt antreten und da mein Bestes geben, denn Schießen ist nach wir vor mein Sport.“



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