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Leichtathletik: Lennart Granzow, Gunnar Barke und Etienne Diatta gewinnen Team-Gold in Niedersachsen

Ein starkes Trio

HAMELN. Team-Gold für die LG Weserbergland: Lennart Granzow, Gunnar Barke und Etienne Diatta triumphierten bei der Landesmeisterschaft in Hameln und holten den Niedersachsentitel im Fünfkampf.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 11:50 Uhr
aktualisiert am 21.08.2017 um 15:50 Uhr

Die „Golden Boys“ der LG Weserbergland: Gunnar Barke (l.), Etienne Diatta (rechts oben) und Lennart Granzow. Foto: mha
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Uwe Beerberg hatte nicht zu viel versprochen. „Wir wollen Meister werden“, hatte der Trainer der LG Weserbergland vor dem Heimauftritt seinerAthleten bei der Landesmeisterschaft der Fünfkämpfer im Weserbergland-Stadion postuliert. Die Athleten gehorchten.

Mit 8130 Punkten holte sich das Trio Lennart Granzow (4./2810), Gunnar Barke (5./2773) und Etienne Diatta (7./2547) vor der SG Marßel (7801) den Team-Titel. Die zweite Mannschaft der LGW mit Tyl Rozok (8./2540), Yannik Strunk (11./2485) und Tim Rothmann (15./2378) wurde sogar noch Vierter unter den acht Teams.

Für Granzow sah es lange auch nach dem Sieg in der Einzelwertung aus. Nach seinen noch nicht optimalen 6,05 Metern im Weitsprung übernahm er mit 50,83 Metern im Speerwurf die Führung. Zwar verlor er diese über 200 Meter (24,18 Sek.) wieder, doch in der zweiten Wurfdisziplin hatte Granzow wieder die Oberhand. 31,95 Meter brachten wieder Rang eins vor Erik Hoffmann (SG Marßel). Doch die zehn Zähler Vorsprung reichten auf der 1500-Meter-Strecke bei weitem nicht. 5:23,41 Minuten ließen ihn von der Spitze noch auf Rang vier abfallen. Gunnar Barke (6,03; 40,33; 22,85; 26,66; 5:04,59) kam noch dicht heran.

Für die große Überraschung sorgte allerdings Sprint-Ass Etienne Diatta: „Ich habe erst vor einer Woche mit dem Training für den Fünfkampf begonnen und nur Speer und Diskus geübt.“ Das zeigte sich im Weitsprung. Nur im ersten Durchgang gelang ihm ein gültiger Sprung auf 5,85 Meter. Die Würfe mit Speer (28,62 m) und Diskus (20,71 m) brachten nur ein paar Alibi-Punkte. Doch über 200 Meter spielte Diatta seine Stärke eindrucksvoll aus. In 22,44 Sekunden nahm er dem Rest des Feldes reichlich Meter ab. Nur Gunnar Barke kam mit seinen 22,85 Sekunden in Diattas Regionen. Diatta sicherte sich indes erst mit seinem 1500-Meter-Lauf in 4:54,99 Minuten die entscheidenden sieben Punkte Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Tyl Rozok, der Diatta ins erste LGW-Trio und damit ins Meister-Team brachte. Im Frauen-Feld musste Lorena Bähner (LGW) ihren Start absagen. Sie war kurzfristig erkrankt.
Ergebnisse: 8. Tyl Rozok 2540 (5,76; 36,02; 24,17; 24,74; 4:56,46); 11. Yannik Strunk 2485 (6,10; 42,80; 24,46; 26,51; 5:41,12), 15. Tim Rothmann 2378 (5,52; 43,83; 25,20; 27,98; 5:33,73) mha

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