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Triathlon: Zweitliga-Abstieg des ESV Hameln fast besiegelt

Ein schwarzer Tag

GRIMMA. Der Zweitliga-Abstieg des ESV Eintracht Hameln ist fast besiegelt. Die Hamelner Triathleten erwischten in Grimma einen schwarzen Tag. Nach vier von fünf Rennen gibt es für den ESV kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 11:58 Uhr

Stefan Schwarz (ESV) Foto: nls
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„Das war wohl die Vorentscheidung. Theoretisch könnten wir uns im letzten Rennen in zwei Wochen in Hannover zwar noch retten, aber das wird nicht klappen“, sagte Daniel Behrens. Auch beim vierten der fünf Zweitliga-Rennen kam das Aufsteiger-Team vom ESV Eintracht Hameln nur ganz hinten an. Ernüchterung statt Freude war angesagt.

Einiges vorgenommen hatten sich die Hamelner. Umdisponieren mussten sie aber schon vor dem Rennen. Andreas Winterholler musste absagen, da seine Ehefrau Finja erkrankt war und er den Nachwuchs betreuen musste. So sprang kurzfristig Kapitän Stefan Schwarz ein. Für ihn wurde es ein schwarzer Tag.

Nach dem Schwimmen in der Mulde verpasste er auch die letzte Radgruppe und musste sich fortan als Einzelkämpfer durchschlagen. „Dann hat man absolut keine Chance. Ich bin nur froh, dass ich zumindest noch die letzte Radgruppe erwischt habe. Aber auch da hatte ich mir eigentlich mehr vorgestellt“, sagte Behrens, der bei seiner Premiere im Hamelner Zweitliga-Team über das Schwimmniveau der Konkurrenz staunte. „Das Ganze ist sehr schwimmlastig geworden, da jeder irgendwie in einer Gruppe aus dem Wasser kommen muss“, sinnierte Behrens über die Folgen des in der 2. Liga erlaubten Windschattenfahrens.

Am Ende lag Behrens auf Rang 80, Schwarz auf 84. Die drei weiteren Hamelner kamen eher aus dem Wasser und hatten auf dem Rad Mitstreiter. Doch zumindest Nico Markgraf brachte das nichts. Auf dem Radkurs riss ihm die Kette am Fahrrad. Das war das Aus und das Ende von einem durchaus möglichen Top-30-Platz. Claas Reckemeier und Silas Bergmann waren so nach der anspruchsvollen City-Rad-Runde und dem Lauf auf Rang 54 und 55 die besten Hamelner. Zu wenig, um zumindest etwas weiter in der Tageswertung oben zu liegen. „Ohne das Pech von Nico hätte das sogar klappen können“, so Behrens. mha

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