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Zehn Fakten zum Klüt-Trail-Run des TC Hameln: Sonntag steigt die fünfte Auflage

Ein schlammiges Vergnügen

HAMELN. Ab in den Matsch-Container, rauf auf die Strohballen-Pyramide: Am Sonntag ist wieder Klüt-Trail-Run! Die fünfte Auflage des Hindernislaufs ist schon im Vorfeld ausgebucht: Nachmeldungen sind nicht mehr möglich.

veröffentlicht am 22.09.2017 um 00:00 Uhr

Laufen, springen, krabbeln, kriechen: Am Sonntag sind die Funsportler beim Klüt-Trail-Run wieder voll in ihrem Element. Fotos: Privat
Moritz Muschik

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Moritz Muschik Reporter
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„Ich habe aktuell 200 Mails auf dem Handy mit Nachfragen zum Trail-Run“, sagt Claudia Bubat, die den Lauf in Kooperation mit dem TC Hameln organisiert. Die Organisation des Traillaufs ist laut Bubat ein Kraftakt: „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer vom TC und die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Hameln-Weserbergland sowie der vielen anderen Sponsoren wäre so eine große Veranstaltung gar nicht möglich.“ Welche Hindernisse warten? Wer sind die Dauerbrenner? Wie sehen die Strecken aus? Das müssen Sie über den Hamelner Traillauf wissen.


Teilnehmerzahl: 570 gehen am Sonntag ab 12 Uhr an den Start. Der Trail-Run ist bereits komplett ausgebucht. „Wir hatten über 100 Voranmeldungen mehr als im vergangenen Jahr“, erzählt Claudia Bubat. Je nach Lauf ist eine unterschiedliche Distanz zu absolvieren.


Die Rennen:Die ganz Mutigen nehmen es mit dem neuen Freaky-Trail auf – über 21 Kilometer. Das sind sieben Runden mit Sonderstreckenabschnitten, die es auch beim Strongest-Trail (zwölf Kilometer/vier Runden) gibt. Dazu kommen der Everybody- (6/3) und der Family-Trail (2/1). Start und Ziel sind auf dem Sportplatz am Rennacker.


Die Dauerbrenner: Einige Läufer nehmen es Jahr für Jahr mit den Hindernissen auf. „Der Round Table 62 ist zum Beispiel wieder dabei. Die Gruppe hat schon mehrfach den Team-Spirit-Preis gewonnen. Auch sonst haben sich viele Läufer angemeldet, die schon häufiger dabei waren“, so Bubat.


Die höchste Hürde:Ganz klar: die „Cheops“. Die Pyramide aus gestapelten Strohballen ist rund vier Meter hoch. Aussicht genießen ist aber nicht angesagt.


Das matschigste Vergnügen: Beim „Muddy Walk“, dem Schlamm-Container, bleibt kein Läufer sauber. „Da entstehen die schönsten Fotos“, sagt Bubat mit einem Augenzwinkern.


Das schwierigste Hindernis: Neu ist der „Monkey Mountain“. Zwischen zwei Traversen müssen die Läufer entlanghangeln. Darunter wartet ein Container mit Rindenmulch.


Auf- und Abbau: Ab Donnerstag läuft der Aufbau der Hindernisse. „Viele Unternehmen aus der Region unterstützen uns. Ohne sie wäre das nicht möglich“, betont Bubat. Freitagfrüh werden zum Beispiel Baumstämme geliefert. Der Abbau dauert bis Montagabend.


Die Helfer: Vom TC Hameln kommen über 50 ehrenamtliche Helfer. Sie helfen beim Auf- und Abbau, fungieren während des Laufs auch als Streckenposten an den Hindernissen.


Die Versorgung:Das Deutsche Rote Kreuz ist für die medizinische Versorgung zuständig. Getränke für Helfer und Läufer werden gesponsert von Extaler Mineralquell.


Die Preise: Die Zeit wird nicht genommen, jeder Läufer erhält eine Medaille. Es gilt: Spaß haben und gemeinsam die Hindernisse überwinden. Für besondere Team-Leistungen gibt es den Team-Spirit-Preis – und für den letzten Läufer im Ziel das „Kampfschwein“.

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