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Grote und Rößler Sieger der ESV-Winterlaufserie

Ein bisschen Kult am Klüt läuft längst mit

Hameln-Pyrmont. Gibt es eigntlich schon Termine für die Winterlaufserie? Diese Frage muss Britta Anderson schon oft im Oktober beantworten. Das gemeinschaftliche Rennen auf dem Klüt, Hamelns Laufrevier Nummer eins, hat schon fast Kultcharakter. Gestern ging die 26. Auflage vorbei, fast 400 waren bei den sechs Terminen seit Ende November am Start. Dabei war die Winterlaufserie des ESV Eintracht einst nur gedacht gewesen, um die eigenen Athleten irgendwie über die dunkle Jahreszeit zu bringen. Das klappte aber schnell auch bei anderen Läufern. Viele gaben sich am Finkenborn die Ehre, auch wenn die Strecken über sieben oder zwölf Kilometer schon anspruchsvoll waren. „Es war aber immer eine ehrenamtliche Sache. Zwanglos, keine Startgebühr und Anmeldungen nur vor Ort – aber einzig, damit wir wissen, ob auch alle die losgelaufen sind auch wieder ankommen“, meint Anderson, die neben den Initiatoren Gerhard Busse und Petra Majewski zu Orga-Team gehört. „Wir freuen uns, wenn die Mitläufer gerade bei der Abschlussveranstaltung Salate, Brötchen oder Kuchen mitbringen, damit wir am noch ein wenig feiern können“, sagt Anderson. Auch das klappte, und die Besten der Serie konnten auch im gemütlichen Rahmen geehrt werden. Denn ein wenig Wettkampfcharakter gibt es auch bei der Winterlaufserie. Wer dreimal oder öfter dabei war, kommt in die Wertung. Die jeweils drei schnellsten Zeiten werden zur Summenzeit addiert. So war es zum Ende besonders voll auf dem Klüt. 61 die noch einmal rannten und einige, die nur zur Ehrung kamen. So holte sich Lauritz Grote (RSV) nur seine Siegerurkunde für den besten Zwölfer-Läufer an, Finja Rößler musste noch einmal laufen (58:11 Minuten). Das reichte zum Gesamtsieg. Auf der Siebener-Strecke wurde Philip Priebe in 26:56 Minuten auch Gesamtsieger. Carina Pflughaupt trat nochmals an, hatte aber schon drei schnellere Rennen abgeliefert. Nur Schüler-Siegerin Lara Lemke (12:09) legte über 3000 m nochmals eine Topzeit hin und verbesserte sich noch.

veröffentlicht am 08.02.2015 um 16:59 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Tim Semmler verteidigte im LGW-Duell seinen Neun-Sekunden-Vorsprung auf Jakob Waldeck. mha



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