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Fecht-Pokal: Magerkurth führt TC Hameln zum Sieg gegen Wolfsburg

„Echt nervenaufreibend“

HAMELN. Die Planche knisterte nur so vor lauter Spannung, denn in der Sporthalle der Hamelner Papenschule wurde ein echter Florett-Krimi ausgefochten. Kein Wunder, schließlich ging es zwischen Hausherr TC Hameln und den Gästen vom VfL Wolfsburg immerhin um den prestigträchtigen Einzug in die dritte Runde des Deutschlandpokals.

veröffentlicht am 12.02.2018 um 12:26 Uhr

Strahlen ist Trumpf beim TC-Quartett: Vassili Golod, Axel Klages, Malte Magerkurth und Matthis Ehlerding. Foto: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und da wurde verständlicherweise eisern um jeden Millimeter Boden gekämpft. Dass es dann am Ende für die Hamelner Musketiere noch zu einem 45:37-Sieg reichte, lag in erster Linie an der Galavorstellung von Malte Magerkurth. Er schaffte im vorletzten Duell nach einem langen TC-Rückstand (sechs Gefechte) von fünf Treffern die ersehnte Wende und brachte sein Team nach einer Demonstration wahrer Fechtkunst nun seinerseits mit fünf Treffern in Führung. Die Vorentscheidung war gefallen. Vassili Golod machte dann beim finalen Tanz auf der Planche den Triumph endgültig perfekt. „Das war echt nervenaufreibend. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass wir diesen Wettkampf noch drehen können,“ freute sich der Mannschaftsführer über das Hamelner Happy End.

Außer Golod und Magerkurth war auch noch Neuling Matthis Ehlerding im Einsatz. Der feierte einen gelungenen Einstand als Mann mit der Maske und kassierte dafür auch ein ganz dickes Lob von Trainer Malte Magerkurth: „Matthis hat uns voll überzeugt und zwei klasse Gefechte mit tollen Treffern abgeliefert.“ Später übernahm dann Routinier Axel Klages seinen Part und ließ sich wie gewohnt nicht aus der Ruhe bringen. Wer nun in der dritten Pokalrunde wartet, steht noch in den Florettsternen.

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