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„Sportbünde 2015“ – beim Kreissporttag in Brünnighausen steht das neue LSB-Projekt zur Diskussion

Drei Regionen sollen die Kräfte bündeln

Hameln. „Kräfte bündeln“ heißt es künftig auch beim Landessportbund Niedersachsen (LSB). Im Klartext bedeutet das, die fast 50 Kreis- und Stadtverbände in 17 Regionen zu bündeln. „Sportbünde 2015“ heißt das Projekt des LSB, das am kommenden Donnerstag den Vereinen des Kreises Hameln-Pyrmont beim Kreissporttag in Brünnighausen vorgestellt wird.

veröffentlicht am 07.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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VON KLAUS FRYE

Der LSB favorisiert zwar im Vorfeld eine Dreierschiene zwischen den Kreisen Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden, doch der KSB-Vorsitzende Fred Hundertmark und Schatzmeister Manfred Griese gehen völlig frei in die Diskussion. „Wir sind nach allen Seiten offen“, sagte Hundertmark. „Der Ist-Zustand sieht derzeit anders aus. Denn viele Sportarten gehen unterschiedliche Wege.“ So spielen die Handballer mit den Kreisen Hildesheim, Schaumburg und Nienburg zusammen, die Tennisspieler mit der Region Schaumburg. „Die regionale Ordnung muss passen“, ist für Manfred Griese ein wichtiger Aspekt. Zu diesem Thema ist am Donnerstag die Meinung der Vereinsvertreter gefragt. Die Gründe für das Bündeln der Regionen sind breit gestreut. So läuft das Förderprogramm für hauptamtliche Sportlehrer zum 31.12.2014 aus, denn die werden zum 1.1.2015 durch hauptamtliche Sportreferenten ersetzt.

Für Hundertmark eine Umstrukturierung mit Folgen: „Das bedeutet, dass wir uns neu positionieren müssen.“ Varianten, die künftig als Alternativen zur Dreierschiene des LSB möglich wären, sind in Gesprächen mit den Kreissportbünden der Region Südniedersachsen angedacht. Favorisiert wird derzeit dennoch die Kooperation mit Schaumburg und Holzminden. „Doch wir sind zu Verhandlungen in alle Richtungen bereit“, machten Hundertmark und Griese, die im Vorfeld an zahlreichen Gesprächen die Interessen der heimischen Vereine vertraten, unisono deutlich.

Egal, welche Lösung sich bis zum 1. Januar 2015 durchsetzt, eine große Aufgabe wartet vor allem auf die zwei hauptamtlichen Sportreferenten, die dann für die Entwicklung in der neuen „Sportregionslandschaft“ verantwortlich sind. „Das Hauptaugenmerk gehört der Vereinsentwicklung. Da gilt es vor allem, den deutlichen Rückgang der Mitgliederzahlen zu stoppen“, sieht Fred Hundertmark als wichtigen Faktor und sprach Finanzchef Manfred Griese aus der Seele, denn auf ihn warten ab 2015 deutlich höhere Personalkosten ...

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  • Fred Hundertmark


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