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Triathlon: Für ESV Eintracht Hameln war die 2. Bundesliga eine Nummer zu groß

Dieser Abstieg tut nicht weh

HANNOVER. Es war für die Hamelner Triathleten zwar die erste und vorerst wohl auch letzte Saison in der 2. Bundesliga, aber zumindest ein versöhnlicher Abschluss.

veröffentlicht am 04.09.2017 um 15:52 Uhr

Bester Hamelner: Silas Bergmann (ESV). Foto: nls
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Beim Saisonfinale am hannoverschen Maschsee kam der ESV Eintracht Hameln als Nummer zwölf unter den 18 Mannschaften der Teamwertung an. „Das wird aber nicht reichen, um den Abstieg zu vermeiden. Wir bleiben mit drei Punkten Rückstand auf Bayer Uerdingen Vorletzter und zudem steigen wahrscheinlich drei Mannschaften ab“, sagt ESV-Kapitän Stefan Schwarz. In Hannover erwischten die Hamelner endlich einmal ein gutes Rennen – und nach den 750 Metern in Hannovers Stadtsee schafften es auch alle fünf Hamelner in eine Radgruppe. „Da musste wie sonst schon oft keiner von uns allein hinterherfahren“, freute sich Schwarz, der diesmal nicht zum Zweitliga-Kader gehörte, weil er beim Volkstriathlon startete. Mit Erfolg: In 59:14 Minuten wurde Schwarz Zweiter.

So richtig böse sind wir aber nicht, dass wir im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga starten müssen.

Stefan Schwarz, Kapitän des ESV Eintracht Hameln

Aber auch ohne ihren Kapitän schlugen sich die Hamelner Triathleten tapfer. Mit einer starken Rad-Leistung auf dem 20-Kilometer-Rad-Kurs war Silas Bergmann bester Hamelner und behauptete diese Position auch bei dem Fünf-Kilometer-Lauf. Nach 58:25 Minuten erreichte er als 31. der Gesamtwertung das Ziel. Als Nummer 46 folgte nach 59:19 Minuten Garvin Krüger, der beim Laufen noch etwas dichter an Bergmann herankam. Auch Andreas Winterholler (49./59:38) blieb noch unter der Ein-Stunden-Marke. Claas Reckemeier, der noch als zweitbester Hamelner vom Rad gestiegen war, baute etwas ab und kam als 59. nach 1:00:15 Stunden im Ziel an. Daniel Behrens (1:01:56) landete als Ersatz-Mann auf Rang 73.

Für die Hamelner schloss sich in Hannover der Kreis. Auch im ersten der fünf Liga-Rennen waren sie in Gütersloh als Nummer zwölf angekommen. Dazwischen lagen drei weniger erfolgreiche Rennen. „Heute und auch in Gütersloh haben wir gezeigt, dass wir in der 2. Liga mithalten können, wenn alles gut läuft“, resümierte Schwarz. Doch wenn Ausfälle von Athleten, Kettenrisse wie bei Nico Markgraf in Grimma oder das alleinige Radfahren ohne eine Gruppe dazukommen, kamen eben die hinteren Plätze heraus. Die Enttäuschung hielt sich bei Schwarz trotz des Abstieges in Grenzen: „So richtig böse sind wir aber nicht, dass wir im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga starten müssen.“ mha

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