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Platz zwölf bei DM / Männer Neunter

Die Regenpause bringt LG-Frauen aus dem Tritt

Leichtathletik (mha). Und plötzlich war die Überraschung perfekt. In Wattenscheid steigerte sich das Männer-Quartett der LG Weserbergland über 4 x 100 Meter rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt und lief bei den Deutschen Meisterschaften im legendären Lohrheide-Stadion mit 41,23 Sekunden auf Rang neun. „Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Im vergangenen Jahr waren wir mit 41,28 Sekunden nicht schneller und damals waren im Gegensatz zu jetzt auch noch alle richtig fit“, staunte Trainer Werner Scharf.

veröffentlicht am 17.06.2012 um 18:22 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

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Weil alle vier Sprinter angeschlagen waren, drohte im Vorfeld sogar der Totalausfall der Staffel. Doch das Quartett biss auf die Zähne. „Keine Schmerzen“ waren angesagt und so ignorierte Toni Pscherer seine Probleme mit dem Beugermuskel, Kai Ingwersen die mit dem Knie, Joachim Peest das Zwicken an der Achillessehne und Etienne Diatta seinen lädierten Fuß. Da auch die Staffelstabübergabe dreimal ohne Probleme klappte, war Scharf froh. „Das war richtig klasse“, urteilte er zufrieden.

Nur ein Traum blieb noch offen. „Wenn alle fit gewesen wären, hätten wir sicher auch um die 40,50 Sekunden laufen können und wären vielleicht unter die Top fünf oder sechs gekommen. Aber unter diesen Umständen war dieses Resultat schon das Optimum“, meinte der Coach. Mehr erwartet hatte der Cheftrainer allerdings von seinen Damen. Die landeten in 48,01 Sekunden nur auf dem zwölften Rang. Zwar liefen Jessica Witzel, Julia Röttinger, Isabell Hartmann und Nina Giebel in Saisonbestzeit ins Ziel, doch das reichte dem Coach nicht. „Ich hatte schon auf eine Zeit um 47,50 Sekunden gehofft“, meinte Scharf.

Doch eigentlich lief keiner der drei Wechsel optimal, der erste Übergang war sogar einer aus der Kategorie „richtig schlecht“. Da verloren die LG-Frauen die Zehntelsekunden, die sie noch weiter nach vorn gebracht hätten. So lag nur das Quartett von Werder Bremen hinter ihnen.

„Vor wenigen Jahren sind meine Staffeln 44er Zeiten gelaufen und waren deutsche Spitze“, muss der Erfolgscoach nun mit neuen Maßstäben messen. Eine Entschuldigung ließ er aber gelten. Durch eine Regenunterbrechung gab es eine große Zeitplanverschiebung um fast eine Stunde. „Wie das gehandhabt wurde, war nicht unbedingt professionell. Da als Athlet die Spannung zu halten, ist nicht einfach“, klagte Scharf.



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