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TC Hameln richtet Turnier für Nachwuchs-Fechter aus

Die jungen Musketiere bitten zum „Maskenball“

Hameln. Als junger Fußballer muss man den Landkreis Hameln-Pyrmont nicht zwangsläufig verlassen, um auf einem guten Niveau zu kicken. Im Fechten ist das anders. Selbst für die kleinen Fechter zählen Wettkämpfe in Braunschweig und Hildesheim noch zu den näheren Herausforderungen. Frühes Aufstehen und lange Autofahrten sind auf Dauer ganz schön anstrengend – da kommt den Nachwuchstalenten ein Wettkampf vor der eigenen Haustür zur Abwechselung mal sehr gelegen.

veröffentlicht am 20.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

„Gerade für Anfänger gibt es kaum Möglichkeiten, außerhalb des Vereinstrainings Erfahrungen zu sammeln“, sagt Organisator Volker Friedrichs. „Diese Lücke wollen wir mit dem Rattenfänger-Turnier schließen.“ Ähnlich wie beim Göttinger Gänseliesel-Turnier oder beim Braunschweiger Till-Eulenspiegel-Turnier hat sich auch der TC Hameln für eine traditionelle Namensgebung entschieden. Denn auch der Wettbewerb soll zu einer festen Tradition werden.

40 Florettfechter im Alter zwischen 9 und 14 Jahren haben sich bereits angemeldet. Die weiteste Anreise hat dabei der Fechtnachwuchs aus Munster und Wolfsburg. Aus Hamelner Sicht können sich vor allem Maxim Walther (C-Jugend 2003) und Josefina Große (B-Jugend 2000) berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg vor heimischer Kulisse machen.

„Wer gerne einmal einen Eindruck vom Fechtsport bekommen will, sollte am Samstag vorbeischauen“, lädt Volker Friedrichs alle Interessierten ein – der Heimvorteil will schließlich auch genutzt werden. Die Wettbewerbe beginnen um 10 Uhr in der Sporthalle der Elisabeth-Selbert-Schule in der Papenstraße und enden planmäßig gegen 15 Uhr. ali



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