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Auch die Männer-Staffel der LG Weserbergland sprintet der Konkurrenz davon

Die Damen haben Gold in den Beinen

Leichtathletik (mha). Trainer Werner Scharf hatte gut lachen. „So schlecht habe ich mit meiner Prognose noch nicht gelegen“, feixte er. Seinen 4 x 100 Meter-Damen hatte der Coach der LG Weserbergland im Vorfeld der Landesmeisterschaft attestiert, dass keiner sie schlagen könnte. Und damit lag er goldrichtig. Denn Jessica Witzel, Julia Röttinger, Isabell Hartmann und Nina Giebel übertrafen ihren Trainer noch. In Hannover gewannen sie nach 48,21 Sekunden und lagen um Längen vor der zweitplatzierten StG Burgdorf-Helstorf-Garbsen (49,24).

veröffentlicht am 03.06.2012 um 17:18 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

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Nur wenig später komplettierte sich das Glück des Trainers. Denn auch das Herren-Quartett holte den Titel nach Hameln. Die Männer machten es aber deutlich spannender. Denn nach Joachim Peest, Kai Ingwersen und Sven Lange lag die LGW noch leicht hinter der LG Hannover zurück. Doch Schlussläufer Etienne Diatta ließ Hannovers Schlussläufer fast wie einen Anfänger aussehen. In 42,29 Sekunden lagen die Hamelner im Ziel dank Diatta klar vor der Staffel aus der Landeshauptstadt (42,73).

Damit war die schwächere Leistung zum Start der Meisterschaft vergessen. Denn im 100 Meter-Einzelfinale kamen Ingwersen (10,97) und Diatta (11,08) nicht an ihre bisherigen Leistungen und auch nicht an die beiden Führenden Jannik Rehbein (FSV Sarstedt) und Dominique André Arndt (LG Hannover), die beide 10,85 liefen, heran. Platz drei und vier war die magere Ausbeute.

Erfolgreicher waren die Ergebnisse der Frauen. Zumindest von Diana Dienel. Über 800 Meter lag sie von Beginn an in der Spitzengruppe. Auf der Zielgeraden sah Mareike Kordes (Molbergen) schon wie die Siegerin aus. Doch auf den letzten Metern kam Dienel heran und mit dem letzten Schritt vorbei. Nach 2:12,35 Minuten hatte sie vier Hundertstelsekunden Vorsprung. Fast ebenso viel fehlte allerdings Marie Holzschuh im 400 Meter-Rennen zu Bronze. Nach 58,69 Sekunden musste sie Alina Koop (Osnabrück/58,64) den Vortritt lassen. „Ich habe mich nicht getraut, schneller anzugehen“, gab Holzschuh zu.

Am zweiten Meisterschaftstag holten über 200 Meter im strömenden Regen Diatta in 22,63 Sekunden Silber und Röttinger (25,42) Bronze. Auch Hartmann (6./26.94) und bei der Jugend Maja Trivuncic (5./27,37) taten sich die 200 Meter im Regen noch an. Beim Dreisprung der Frauen gab Jessica Witzel (LG Weserbergland) nach ihrem ersten missglückten Versuch auf.



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