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Deutsche Meisterschaft in Kassel: Starker Auftritt des Männer-Quartetts / Frauen-Staffel auf Platz 14

Diatta und Co. sprinten auf den fünften Rang

Leichtathletik (mha). Gehofft hatte Trainer Werner Scharf, doch sicher konnte er sich nach den Erfahrungen der bisherigen Saison nicht sein. Aber seine Männer von der LG Weserbergland enttäuschten ihn bei der deutschen Meisterschaft der Männer und Frauen im Kasseler Aue-Stadion nicht. Beim Saisonhöhepunkt steigerten sich Johannes Grossner, Joachim Peest, Sven Lange und Etienne Diatta in der 4 x 100-Meter-Staffel auf 41,28 Sekunden und sprinteten damit auf den fünften Rang.

veröffentlicht am 24.07.2011 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

„Immerhin waren wir nur mit der 14-schnellsten Zeit von 41,75 Sekunden angereist“, stellte Scharf fest. „Doch ich wusste, dass da noch was drin ist.“ Denn Verletzungen und immer wieder andere Zusammensetzungen des Quartetts hatten ein optimales Rennen bisher noch nicht zugelassen. Auch beim Meisterschaftslauf entdeckte der Coach noch Potenzial. „Die Wechsel waren gut, aber mit ein wenig mehr Risiko ist bei jedem Wechsel vielleicht noch eine Zehntelsekunde drin“, so Scharf.

Doch für die Titelkämpfe war diese sichere Variante die beste. „Denn die Platzierung war sicher optimal. Die 40,40 Sekunden, die sowohl Bronze-Gewinner TV Gladbeck wie auch das viertplatzierte LT DSHS Köln erreicht hatten, können wir nicht laufen“, meinte Scharf. Und so schnell wie in Kassel war ein LGW-Quartett ohnehin noch nie gewesen. „Das war Kreisrekord“, meinte der Coach.

Etwas kleinere Brötchen mussten die Frauen der LG Weserbergland backen, die vor wenigen Jahren die deutschen Titel in der Halle wie auch im Freien mehrfach geholt hatten. Nach dem Umbruch mussten sich Dreisprung-Spezialistin Jessica Witzel, Nina Giebel, Julia Röttinger sowie Mittelstrecklerin Diana Dienel nun mit Platz 14 unter 15 gestarteten Staffeln zufriedengeben.

48,54 Sekunden benötigte das Quartett und musste auch die bisher hinter ihnen liegenden niedersächsischen Rivalinnen der SG Burgdorf/Helstorf in 48,04 Sekunden passieren lassen. „Da waren zwei schlechte Wechsel bei uns dabei“, urteilte Scharf. „Doch stark war, dass zum ersten Mal überhaupt zwei LGW-Quartetts den Sprung zur DM geschafft hatten“, sagte der LGW-Coach.



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