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Benno Wunderlich glänzt als Korbjäger beim VfL Hameln und Tennisspieler in Diensten des DTH

Der Wanderer zwischen den Ball-Welten

Manche spielen hervorragend Basketball und manche sind im Tennis ein Ass – aber welcher Sportler kann denn schon beides richtig gut? Benno Wunderlich aus Emmerthal kann es, und zwar auf ganz hohem Niveau. Denn zum einen steht der 1,96 Meter große Modellathlet seinen Mann als Center im Basketball-Regionalligateam des VfL Hameln, zum anderen ist er die unangefochtene Nummer 1 beim Tennis-Landesligisten DT Hameln.

veröffentlicht am 09.08.2010 um 16:59 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

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Dem „Wanderer zwischen den Ball-Welten“ ist keine Strapaze zu groß und keine Reise zu weit, wenn es um sein Doppel-Hobby geht. Denn eigentlich lebt der 25-jährige Wirtschaftspsychologie-Student in London, wo er nach den Semesterferien seine Abschlussarbeit an der Metropolitan University zu Ende bringen will. „Um wegen des Studiums den Sport nicht aus den Augen zu verlieren, habe ich die Flüge über den Kanal und die anschließende Bahnfahrt von Bremen nach Hameln gern in Kauf genommen, um meine Mitspieler am Korb und Netz möglichst wenig im Stich zu lassen“, so der Allroundsportler, der einst am Hamelner Vikilu-Gymnasium sein Abitur machte. Wunderlichs erste sportliche Liebe galt allerdings dem Tennis und so griff er bereits im Alter von sechs Jahren zum Schläger. Damals war es Andreas Filyo, der ihm die Grundelemente vermittelte und schon früh sein Talent erkannte. „Als erfahrener Tennislehrer und aktiver Spieler hat er mir das Tennis-ABC beigebracht und mich immer wieder zu Turnieren geschleppt“, erinnert sich Benno an die Anfänge. Als er dann vor zwei Jahren zu Sven Feltz wechselte, war er schon ein perfekter Spieler mit zahlreichen Erfolgen bei Turnieren und Meisterschaften.

Zum Basketball kam er dagegen erst viel später mit 16 Jahren – und das auch nur zufällig. Sein Klassenkamerad Markus Lohne, der schon beim VfL spielte, überredete ihn zu einem Schnupperkurs. Mit Folgen. „Das hat mir so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, mich auch dieser Sportart zu widmen, zumal Trainer Nicu Lassel nicht allein von meiner Größe fasziniert war, sondern auch mein Ballgefühl lobte“, beschreibt Wunderlich seinen Einstieg in die Welt der Körbe.

Dass er nie den Gedanken hatte, es mal als Profi in einer der Sportarten zu versuchen, obwohl er das Talent dazu gehabt hätte, sieht er nicht als Fehler, sondern als Fügung. „Ich weiß, wie hart der Kampf in der Spitze ist, und diesen Stress wollte ich mir einfach nicht antun. Denn Sport muss die schönste Nebensache der Welt bleiben“, so sein Credo.

Benno Wunderlich, der seit dreieinhalb Jahren mit einer Dressurreiterin liiert ist und somit auch noch mit dem Pferdesport in Berührung gekommen ist, will jetzt zügig seine Diplomarbeit zu Ende bringen und sich dann ins Berufsleben stürzen. Dafür absolviert er derzeit noch ein Praktikum bei der Firma Phoenix Contact in Blomberg. „Ich werde mich dann nach einem Job umsehen, der nicht weiter als eine Stunde Fahrzeit von zu Hause entfernt ist. Schließlich will ich weiter Basketball und Tennis spielen“, so der 25-Jährige.



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