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Mika Schelenz aus Klein Berkel mit sieben Jahren jüngster Landesmeister des TC Jahn Hehlen

Der neue Stern am Turnhimmel

HAMBURG. Mika Schelenz ist zwar erst sieben Jahre alt – aber schon jetzt ein wahrer Meister seines Fachs. So bewiesen bei den offenen Landestitelkämpfen in Hamburg, wo der junge Turn-Akrobat im Pflichtsechskampf der F-Jugend ganz oben auf dem Podest landete.

veröffentlicht am 20.06.2018 um 12:37 Uhr

Überzeugte auch an den Ringen: Mika Schelenz. Foto: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Der neue Stern am Turnhimmel des TC Jahn Hehlen ist damit nicht nur der jüngste Niedersachsen-Champion seines Klubs, sondern auch erst der fünfte in der langen Vereinshistorie. Zuvor schafften dieses Kunststück nur Torsten Pretschner, Dennis Dorkowski, Rene Kluge und Jasper Krautzig im Geräte-Sechskampf. Der Grundschüler aus Klein Berkel setzte sich in der Hansestadt deutlich mit 47,375 Punkten vor seinen Konkurrenten Benjamin Ronkin (43, 100/TV Kleefeld) und Nils Albers (41,900/SV Nordenham) in Szene und erzielte dabei seine beiden Höchstnoten beim Sprung (9,200/8,850). Aber auch seine Vorstellung an den Ringen konnte sich sehen lassen, die von der Jury mit 8, 800 Punkten bewertet wurde. 8,050 Zähler gab es für Mika Schelenz dann noch am Boden, 7,700 am Reck, 7,100 am Barren sowie zweimal 6,700 Punkte am Pferd. Da störte es den Siebenjährigen auch nicht weiter, dass er bei diesen erstmalig gemeinsam mit den norddeutschen Bundesländern Hamburg und Bremen ausgerichteten Landesmeisterschaften in der Gesamtwertung noch nicht ganz nach vorne turnte.

Der Triumph an der Elbe ist für Mika Schelenz nun ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere, denn zwei Wochen zuvor hatte er in Hannover bereits den Titel bei den Einzellandesmeisterschaften gewonnen. Gold am Reck, Silber am Boden und den Ringen sowie Bronze am Barren ebneten ihm den Weg dorthin. Die beiden Titel sind zweifellos auch der verdiente Lohn für seinen großen Trainingsfleiß. So geht das hoffnungsvolle Turntalent nicht nur in der Sporthalle von Hehlen an die Geräte, sondern trainiert auch noch einmal pro Woche entweder in Einbeck oder Hannover. Ein enormer Aufwand, der sich schon jetzt ausgezahlt hat – und auch auf weitere Top-Leistungen von Mika Schelenz hoffen lässt.



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