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Wasserball: HSV trifft im letzten Saisonspiel auf Schlusslicht Göttingen

Der Kampf um die rote Laterne

HAMELN. Der Oberliga-Abstieg der Hamelner Wasserballer ist bereits vor dem letzten Saisonspiel gegen Schlusslicht Göttingen besiegelt. In dem Kellerduell geht es nur noch darum, welches Team Vorletzter oder Letzter wird.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 16:22 Uhr

Hamelns Torhüter Boris Golubkov. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Vorletzter oder Letzter – was für eine spärliche Auswahl. Doch für Hamelns Wasserballer (4:18 Punkte) hat die Oberliga-Saison sportlich nun einmal nicht mehr zu bieten. Und so wird die letzte Partie am Donnerstag (20.45 Uhr) beim momentanen Schlusslicht ASC Göttingen (2:18 Punkte) auch unter der Rubrik „Kampf um die rote Laterne“ eingeordnet. „Wir wollen nicht Letzter werden“, übt sich Interimstrainer Jens Liedtke, der Aufstiegscoach Steffen Knippertz während der laufenden Saison ablöste, aber in Optimismus. Präsentiert sich seine Mannschaft allerdings so dermaßen desolat wie bei der jüngsten 8:25-Klatsche in Laatzen, dann wird wohl nur der Wunsch der Vater des Gedankens bleiben. Und Liedtke hat noch ein weiteres Problem: Er weiß gar nicht, wie stark der Keller-Kontrahent wirklich ist, denn im Hinspiel trat der ASC gar nicht erst an. Das brachte ihm eine am grünen Tisch mit 0:10 gewertete Niederlage ein – und dem SV Hameln 13 seinerzeit auch den ersten Sieg.

Der zweite Erfolg gelang dann mit 12:10 in Wolfenbüttel. Ansonsten gab es nur auf die Kappe. Und zwar reichlich. Trotz des guten Torhüters Boris Golubkov, der oftmals noch Schlimmeres verhinderte, kassierten Hamelns Wasserballer schon 158 Gegentore in elf Spielen. Das ist der negative Höchstwert in der Oberliga. Der Angriff erzielte zwar schon 93 Treffer, aber das reicht auch nicht, um die Konkurrenz wirklich zu erschrecken. Nur Wolfenbüttel (87) und eben Göttingen (53) hatten bis jetzt noch weniger in der Offensive zu bieten.

Die fehlende Qualität für die höchste Spielkasse in Niedersachsen, aber auch große Verletzungssorgen, sorgten so für eine überaus schwierige Saison im und am Becken. Selbst bei einem Sieg in Göttingen wird der sportliche Abstieg nach nur einem Jahr in der Oberliga wohl nicht mehr zu vermeiden sein, es sei denn, eine Mannschaft zieht noch plötzlich zurück – und der HSV darf drinbleiben...



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