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Tennis: Christopher Koderisch, viermaliger DTH Open-Sieger, träumt vom fünften Coup

Der Dauerbrenner

HAMELN. Die 31. DTH Open stehen bei Christopher Koderisch nicht nur im Terminplan, die sind auch ganz dick unterstrichen. Beim Hamelner Turnier ist der 32-jährige Tennisspieler längst ein Dauerbrenner auf der Meldeliste. Bereits 2001 feierte der gebürtige Lemgoer seine Premiere am Tönebönweg.

veröffentlicht am 13.07.2017 um 17:33 Uhr

Bereits 2001 war Christopher Koderisch bei den DTH Open dabei – viermal trug er sich seitdem als Sieger in die Annalen des Hamelner Tennisturniers ein. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Und schon 2004 triumphierte der Lipper. Da hielt er den Siegerpokal zum ersten Mal in den Händen.

Verteidigt hat er den Pott zwar nie, aber in unregelmäßigen Abständen immer wieder zurückerobert – auch 2008, 2011 und 2014 musste der Name Koderisch eingraviert werden. Wer viermal als Sieger auf dem Treppchen stand, der darf natürlich auch vom fünften Coup träumen. Doch wenn der für BW Halle spielende Koderisch, der 2010 bei der Mannschaftsweltmeisterschaft der Studenten in Frankreich und 2011 bei der Universiade in China sogar schon internationale Meriten sammelte, bei der 31. Auflage der DTH Open aufschlägt, wartet hammerharte Konkurrenz. Denn mit Marvin Netuschil, Dominik Bartels und Nikolas Walterscheid-Tukic rangieren gleich drei Akteure in der Setzliste vor ihm.

Vom Sieg träumt Lokalmatador Marcel Baenisch zwar nicht, aber den Einzug ins Viertelfinale peilt die Nummer eins des DT Hameln – inzwischen auch auf Platz 237 der DTB-Rangliste vorgerückt – schon an.

Das Feld der Damen führt mit Manon Kruse (TV Union Münster) ebenfalls eine gute Bekannte der Hamelner Turniergeschichte an. Aber der Siegerin der Jahre 2006, 2013 und 2014 sitzt mit Imke Küsgen (Ratinger TC) eine weitere DTH Open-Gewinnerin (2012) dicht auf den Fersen.

Am ersten Turniertag geht es heute ab zehn Uhr auf den zehn Plätzen am Tönebönweg sowohl bei den Herren als auch bei den Damen um den Einzug ins Viertelfinale. Am Samstag (ab 9.30 Uhr) versprechen die Viertel- und Halbfinalpartien jede Menge Spannung. Die dürfte am Sonntag durch die beiden Endspiele noch getoppt werden. Um 12 Uhr spielen die Damen, um 14 Uhr die Herren.

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