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Leichtathletik: Brodersen aus den USA über Göttingen nach Barcelona / Auch Scherfose hofft auf Titel

Deborahs Kurz-Comeback

GÖTTINGEN. Deborah Brodersen ist zurück – aber nur für wenige Wochen. Nach dem Ende ihres Studiums in den USA weilt sie wieder in der alten Heimat, aber nur, um ab Herbst in Barcelona weiter zur Uni zu gehen. Doch die wenigen Tage verbringt die 24-Jährige auch wieder auf dem Sportplatz.

veröffentlicht am 09.06.2017 um 16:23 Uhr

In Göttingen dabei: Deborah Brodersen. Foto: SZ/Archiv.

Autor:

Matthias Henning
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Und im Göttinger Jahn-Stadion trägt sie auch wieder das Trikot der LG Weserbergland. Am Wochenende gibt sie nun bei der Landesmeisterschaft ein Kurz-Comeback und tritt beim Kugelstoßen und Speerwurf mit Chancen auf einen Podest-Platz an.

Auch in der Sprint-Staffel hätte Trainer Werner Scharf sie gerne gesehen. „Aber die verläuft parallel mit dem Kugelstoß-Wettbewerb“, klärt der Coach auf. So baut er neben Isabell Gerlach, Isabell Garling und der wieder genesenen Lorena Bähner auch auf Julia Reichert. Gerlach tritt zudem in den Einzelsprints an und versucht, sowohl über 100 m und 200 m unter die Top Acht zu kommen.

Sechs Einsätze warten auf Patrick Scherfose (LGW), einer davon als Trainer. Im Stabhochsprung betreut er den weiblichen Nachwuchs. Aus seinem Quartett haben Tami Marie Vollerthun und Mirka Wendt, die beide bereits 2,50 m übersprungen haben, wohl die besten Karten. Danach stehen für das Zehnkampf-Ass die Starts im Kugelstoßen und Diskus an. „Alles Tests auf dem Weg zum Zehnkampf in Ratingen“, sagt Scherfose. Etwas ernster nimmt er den zweiten Tag. Über 110 m Hürden ist er der derzeit beste Niedersachse. „Da muss ich schon Landesmeister werden.“ Auch im Weitsprung ist Scherfose Mitfavorit um den Titel. „Aber bei Einzel-Wettkämpfen bin ich schon lange nicht mehr nervös. Das kommt erst im Zehnkampf.“ Spaß soll der Start in der Staffel über 4 x 100 m bringen. Allerdings ist die durch den berufsbedingten Ausfall von Topsprinter Etienne Diatta, der nur am ersten Tag die 100 m laufen kann, geschwächt. Sven Lange, Gunnar Barke und Tyl Rozok komplettieren das Quartett. „Ich hatte nach vielen Jahren wieder Lust, auch die Staffel zu rennen. Und wenn die anderen noch weiter ausfallen, würde ich zur Not auch alleine laufen. Leider dürfte ich das nicht“, scherzt Scherfose.

Patrick Scherfose. Foto: Archiv
  • Patrick Scherfose. Foto: Archiv

Mit zwei Athleten ist auch Trainer Anton Ruscheinsky vom VfL Hameln in Göttingen dabei. Felix Markardt geht bei den U18-Junioren über 100 und 200 m an den Start und Pia Doering (U18) hat vor allem im Hochsprung Potenzial für einen vorderen Platz. Außerdem ist sie noch über 100 m Hürden und im Weitsprung im Einsatz.

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